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27. Februar 2015 05:29; Akt: 27.02.2015 05:29 Print

Ariella Kaeslin bittet jetzt zum Lauftraining

Unverbindlich, unkompliziert und kostenlos: Die ehemalige Schweizer Kunstturnerin lanciert ein Laufprojekt für Frauen. Bewegung und Spass stehen im Vordergrund.

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Ariella Kaeslin und Magi Bänziger (v.l.) wollen mit ihrem Projekt Frauen motivieren für ein gemeinsames Lauftraining. (Bild: www.runningladies.ch)

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Ariella Kaeslin (27) – ehemalige Spitzen-Kunstturnerin und Silbermedaillen-Gewinnerin an den Weltmeisterschaften 2009 – hat ein neues Projekt lanciert. Ab dem 4. März lädt sie Frauen, egal ob jung oder alt, Anfängerin oder Fortgeschrittene, zum Lauftraining ein. Jeden Mittwoch von 9 Uhr bis 10:30 Uhr sollen Gleichgesinnte Spass am Laufen bekommen – kostenlos. Zusammen mit ihrer Laufpartnerin Magi Bänziger möchten die beiden Coaches Frauen anregen Sport zu treiben. Dabei soll vor allem der Spass im Vordergrund stehen.

«Mir ist aufgefallen, dass es während dem Tag kein solches Trainingsangebot gibt zum Joggen in Luzern», erklärt die 27-jährige charismatische Luzernerin, die zurzeit für den im Juni stattfinden Ironman in Rapperswil trainiert. «Sport machen in der Gruppe ist lässig. Den Frauen soll es so viel Spass wie möglich machen.» Dies habe sie dazu bewogen ein Angebot auf die Beine zu stellen. Der Lauftreff soll vor allem ein gutes, nachhaltiges Aufbautraining für Anfängerinnen sein. «Unser Training ist sehr abwechslungsreich – schnelles Walking und verschiedene Laufübungen gehören auch dazu.»

Mütter im Training - Kinder im Hütedienst

Die in Meggen aufgewachsene Sportlerin hat von verschiedensten Seiten gehört, dass viele Frauen gerne Sport treiben würden, aber nicht Zeit dafür finden würden, weil sie auf ihre Kinder aufpassen müssen. Ein weiterer häufig genannter Grund sei die fehlende Motivation. Darum war es Kaeslin ein Anliegen, dass Mütter während des Trainings ihre Kinder im Kinderhort abgeben können. Im Kinderhütedienst Schnäggestübli an der Schädrütistrasse in Luzern werden diese von einer ausgebildeten Spielgruppenleiterin beaufsichtigt.

Reto Schorno, Geschäftsführer des Swiss City Marathon, hat bei der Initiierung der Idee mitgeholfen. Keinesfalls soll der Leistungsgedanken an erster Stelle stehen. «Man soll möglichst frei sein, ohne sich auf ein bestimmtes Ziel vorzubereiten.» Schorno erklärt zudem, dass vor allem Frauen mit jungen Kindern von diesem Projekt profitieren sollen.

(pz)