Luzern

07. Mai 2018 11:27; Akt: 07.05.2018 11:27 Print

Besetzer haben städtische Liegenschaft verlassen

Die Gruppe Pulpa, die im April die Liegenschaft Auf Musegg 1 besetzt hatte, ist ausgezogen. Die Stadt will der Gruppe nun andere Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

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Nach Gesprächen haben sich die Stadt Luzern und die Gruppe Pulpa, die im April die städtische Liegenschaft besetzt hatte, geeinigt. Laut Mitteilung der Stadt vom Montag habe man eine einvernehmliche Lösung gesucht.

Diese wurde nun gefunden: Die Gruppe hat das Gebäude in der Nacht auf Montag verlassen. Im Gegenzug prüft die Stadt, ob sie den Besetzern andere geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann. «Ziel ist es, der Gruppe zu ermöglichen, ihre Ideen in einem legalen Rahmen zu verwirklichen», heisst es in der Mitteilung.

Die anonyme Gruppe wollte in der Liegenschaft Räume «für kreatives Schaffen, Begegnungen und Diskussionen» einrichten. Eine Besetzung in der Liegenschaft wollte die Stadt jedoch nicht tolerieren, da der Raum von Schimmel befallen ist und eine Küche sowie ein Bad fehlen.

(gwa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sehnsucht 6 7 am 07.05.2018 12:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egoisten

    Ja klar verlassen die die Liegenschaft freiwillig. Jetzt wo es zugemüllt ist lag es auf der Hand. Was mir aber sauer aufstösst ist die Tatsache das die Besetzer alles gratis und Franko hatten und die Stadt denen auch eine Möglichkeit gibt weiterhin so zu leben wie die bis Anhieb getan haben auf Kosten der Gesellschaft. Die sollen arbeiten ein Raum mieten und dort kreativ sein wie alle anderen auch. In meinen Augen Profiteure und Egoisten.

  • Sandroh am 07.05.2018 12:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Willkürliche Auslegung des Gesetzes.

    Ich habe ein Problem. Im Gesetz heisst es, vor dem Gesetz sind alle gleich. Fahre ich bei Rot über eine Ampel, bezahle ich mindestens 100.- Fr. Busse. Besetzte ich ein Haus, also benütze ich fremdes Eigentum, passiert gar nichts, ja die Stadt Luzern macht sich noch sorgen, wegen Schimmel und fehlender Küche!!! Jetzt frage ich mich schon , warum man bei bestimmten Gruppen, das Gesetz nicht anwendet und alle Augen zudrückt. Da fühlt man sich doch eindeutig diskriminiert. Liebe Politiker so kann man Euch ehrlich gesagt nicht ernst nehmen.

  • krümelmonstah am 07.05.2018 12:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ach wie schön

    Ich zieh nach Luzern, da scheint ja der Vaterstaat für einen zu sorgen, kein Betreibungsauszug nötig, keine Besichtigung nötig, keine Miete fällig, fehlt nur noch dass sie für die Einrichtung sorgen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ärklärbär am 07.05.2018 19:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht mit Rosinenpicker

    So steige ich nun in Autos ein, die nicht benutzt werden und irgendwann stellt mir die Stadt Luzern ein viel besseres zur Verfügung? Was geht in Luzern ab? Für das zahle ich Steuern?

  • meierisli am 07.05.2018 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    alles versprayt, wer bezahlt das putzen?

    rund um die museggmauer besteht quasi ein naturschutzgebiet und momentan brüten seltene vögel. die gruppe wollte gesprächsmöglichkeiten bieten? es ist beschämend: unten im schulhaus ist alles versprayt, der geräuschpegel war in der nacht laut hörbar (wohne unterhalb der mauer). ich sehe da kein "mehrwert" für die gesellschaft und die natur! tipp: geht in die berge ein bisschen wandern, so lässt sich im frühling bequem energie abbauen..

  • Kayleigh am 07.05.2018 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bin ich die Einzige mit dieser Ansicht?

    Einfach fremdes Eigentum in Beschlag zu nehmen und zu besetzen, finde ich eine unglaubliche Frechheit!

  • ich am 07.05.2018 13:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wenn das so ist

    meine Kumpels und ich könnten auch eine Bude für "Begegnungen und Diskusionen" gebrauch, vielleicht sollten wir auch eine Bruchbude besetzen, dann kriegen wir nach kurzer Zeit was besseres von der Stadt

  • Giussi am 07.05.2018 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wie jeder normale Bürger

    Jeder hat so seine Wünsche , welche er verwirklichen möchte. Die Leute sollen wie jeder Narmalbürger arbeiten und Geld verdiehnen gehen damit sie Ihre wünsche erfüllen können. Es ist nicht sache des Staates und der Allgemeinheit jeden wunsch zu bezahlen.