Oberwil ZG

13. August 2019 18:39; Akt: 13.08.2019 22:52 Print

Bohrgerät drohte zu kippen – Haus evakuiert

Bei Arbeiten für die neue Bahnlinie am Zugerseeufer ist ein Drehbohrgerät in Schieflage geraten. Mit einem Pneukran konnte es gesichert werden.

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In Oberwil bei Zug musste am Dienstagnachmittag ein Mehrfamilienhaus evakuiert werden. Grund war ein Drehbohrgerät, das aus noch unklaren Gründen plötzlich in Schieflage geraten war, wie Frank Kleiner, Sprecher der Zuger Polizei, auf Anfrage erklärt.

Verletzt wurde niemand, mehrere Personen seien jedoch in Sicherheit gebracht worden. Das Drehbohrgerät ist nicht ganz umgekippt, Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug hat es gesichert. Mit einem schweren Pneukran konnte das Baugerät schliesslich wieder aufgerichtet werden. Das Gebiet wurde während der Bergung grossräumig abgesperrt.

Ursache wird abgeklärt

Eine Leser-Reporterin berichtete, dass zu Beginn ein Bagger noch versucht habe, das Bohrgerät vor dem Umkippen zu bewahren. Schliesslich hätten die Bauarbeiter dann die Feuerwehr alarmiert, die es mit schwerem Gewicht sicherten.


(Video: Leser-Reporter)

Das 40-Tonnen-Gerät ist derzeit beim Ausbau der Eisenbahnstrecke am östlichen Zugerseeufer im Einsatz. Die Strecke wurde deshalb am 9. Juni 2019 bis zum Dezember 2020 gesperrt. Das Gerät befand sich auf Höhe Mülimatt, wie die Polizei am Abend mitteilte. Die Unfallursache wird nun abgeklärt. Im Einsatz standen nebst der Feuerwehr und der Polizei auch Mitarbeitende eines privaten Logistikunternehmens.

(vro)