Spätes Datum

17. April 2019 15:19; Akt: 18.04.2019 05:05 Print

Darum wird der Osterstau besonders schlimm

Am Donnerstag beginnt der Oster-Reiseverkehr und damit der Stau in Richtung Süden. Alle Jahre wieder? Ja, doch heuer dürfte der Stau besonders schlimm werden.

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Osterzeit ist Stauzeit. Spätestens ab Donnerstag herrscht wieder Hochbetrieb. Und das gilt dieses Jahr mehr denn je: «Da die Oster-Feiertage dieses Jahr eher spät ausfallen, ist mit einem zusätzlichem Ansturm in Fahrtrichtung Süden zu rechnen», sagt Lukas Reinhardt vom TCS. Entsprechend dürften bereits am Wochenende vor Ostern und am Mittwoch vor Gründonnerstag lange Staus am Gotthard-Nordportal möglich sein. «Besonders lange Staus werden von Donnerstagmittag bis Freitagnachmittag erwartet», sagt Reinhardt. Tendenziell ist vor allem auf den Autobahnabschnitten auf der Nord-Süd-Achse mit Staus zu rechnen. «Neben der A2 (Gotthard und Grenzübergang Italien) dürfte auch das Verkehrsaufkommen auf der A13 (San Bernardino) und der A1 (Grossraum Zürich, Härkingen-Bern und Lausanne-Genf) hoch sein», warnt der TCS. Früher losfahren kann sich lohnen: Wer bereits am Mittwoch losfahren kann, dürfte laut TCS mit rund einer Stunde Stau am Gotthard noch gut davonkommen. Auch bei der Rückreise kann man Zeit sparen: Ab Ostersonntagnachmittag geht der Stau Richtung Norden los. Wer nicht länger als anderthalb Stunden warten will, fährt am besten nach 21 Uhr am Sonntag oder nach 22 Uhr am Montag durch den Tunnel. Spezielle Situation: Weil die Ferienzeit vielerorts nicht mit Ostermontag endet, muss laut TCS «neben Ostersonntag und Ostermontag auch an den restlichen Wochenenden im April vor dem Gotthard-Südportal mit Staus gerechnet werden». Wer zeitlich flexibel ist, sollte seine Reise in den Süden etwas hinauszögern. Laut TCS wird man bereits ab den frühen Abendstunden des Karfreitags eine staufreie Zufahrt des Gotthard-Nordportals vorfinden können. Im Stau selber sollte man unbedingt von Anfang an eine Rettungsgasse bilden, nicht aber auf den Pannenstreifen fahren. Wenn der Verkehr zum Erliegen kommt, sollte man den Motor ausschalten. Bei stockendem Kolonnenverkehr empfiehlt es sich, nachzurücken. «Aber nicht Zentimeter um Zentimeter», erklärt der TCS.

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Ab wann muss man mit besonders hohem Verkehrsaufkommen rechnen?

Spätestens ab Donnerstag herrscht wieder Hochbetrieb. Und das gilt dieses Jahr mehr denn je: «Da die Oster-Feiertage dieses Jahr eher spät ausfallen, ist mit einem zusätzlichen Ansturm in Fahrtrichtung Süden zu rechnen», sagt Lukas Reinhardt vom TCS. Zudem beginnen die Schulferien in vielen Kantonen bereits vor Gründonnerstag. Entsprechend dürften bereits am Wochenende vor Ostern und am Mittwoch vor Gründonnerstag lange Staus am Gotthard-Nordportal möglich sein. «Besonders lange Staus werden von Donnerstagmittag bis Freitagnachmittag erwartet», sagt Reinhardt. Überdies könnte sich der Stau von Donnerstag auf Freitag während der ganzen Nacht nicht auflösen.

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Wie sehen die Prognosen bei der Rückreise aus?

Auch das ist heuer ein wenig speziell. Weil die Ferienzeit vielerorts nicht mit Ostermontag endet, muss laut TCS «neben Ostersonntag und Ostermontag auch an den restlichen Wochenenden im April vor dem Gotthard-Südportal mit Staus gerechnet werden».

Wo muss man mit besonders viel Stau rechnen?

Die üblichen Verdächtigen stehen auch dieses Jahr wieder im Brennpunkt. Tendenziell ist vor allem auf den Autobahnabschnitten auf der Nord-Süd-Achse mit Staus zu rechnen. «Neben der A2 (Gotthard und Grenzübergang Italien) dürfte auch das Verkehrsaufkommen auf der A13 (San Bernardino) und der A1 (Grossraum Zürich, Härkingen-Bern und Lausanne-Genf) hoch sein», warnt der TCS. Auf den Autobahnabschnitten rund um Basel und Luzern dürfte es zudem auch regelmässig stauen.

Wie lassen sich Staus vermeiden oder umfahren?

Ganz ohne Staus wird es kaum gehen. Doch wer bereits am Mittwoch losfahren kann, dürfte laut TCS mit rund einer Stunde Stau am Gotthard noch gut davonkommen. Trotzdem lohnt sich auch am Mittwoch eine Abreise in den frühen Morgenstunden oder nachts. Schwieriger wird es für alle, die erst am Gründonnerstag oder Karfreitag in den Süden reisen. «Hier empfiehlt sich die San-Bernardino-Route. Da mehrere Pässe noch Wintersperre haben, muss man aber auch auf der A13 mit Staus rechnen», erklärt Reinhardt.

Welche Tipps empfiehlt der TCS?

Wer zeitlich flexibel ist, sollte seine Reise in den Süden etwas hinauszögern. Laut TCS wird man bereits ab den frühen Abendstunden des Karfreitags eine staufreie Zufahrt des Gotthard-Nordportals vorfinden können. Auch bei der Rückreise kann man Zeit sparen: Ab Ostersonntagnachmittag geht der Stau Richtung Norden los. Wer nicht länger als anderthalb Stunden warten will, fährt am besten nach 21 Uhr am Sonntag oder nach 22 Uhr am Montag durch den Tunnel.

Welche Regeln gelten im Stau?

Im Stau selber sollte man unbedingt von Anfang an eine Rettungsgasse bilden, nicht aber auf den Pannenstreifen fahren. Wenn der Verkehr zum Erliegen kommt, sollte man den Motor ausschalten. Bei stockendem Kolonnenverkehr empfiehlt es sich, nachzurücken. Viele Leute steigen aus dem Auto aus, wenn sie länger im Stau stehen. Das wird von der Polizei oft toleriert, obwohl es eigentlich verboten ist. Man sollte aber die Autobahn nicht mit einer Toilette, einem Spiel- oder Picknickplatz verwechseln.

Und ja, auch das ist verboten:

Ebenfalls verboten ist es, sich als Töfffahrer durch einen Stau hindurchzuschlängeln. Verboten ist es auch, im Auto mit dem Handy am Ohr zu telefonieren oder Nachrichten zu tippen. Das gilt auch, wenn der Motor abgestellt ist. Telefonieren über die Freisprechanlage ist hingegen erlaubt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Olie P. am 17.04.2019 15:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie lassen sich ...

    Staus vermeiden - zu Hause bleibem ...

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  • Peet am 17.04.2019 15:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Klimademo?

    Ahhh an Karfreitag gibts dieses Mal keine Klimademos, die Schüler machen ja keine ,,Überstunden". Gemäss Ihren Demos müsste es doch sehr wenig verkehr geben oder Reisen Sie doch und ,,kompensieren" es dann wieder? Es ist doch soo heuchlerisch!

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  • Paul/Innerschweiz am 17.04.2019 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ostern zu hause

    Mein Mitleid hält sich in grenzen,da wir im Mittelland wahrscheinlich sehr schönes Wetter haben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Macintosh am 18.04.2019 11:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Renovierung

    Ich bin jetzt schon gespannt wo durch die die Autofahrer fahren wenn der Gotthard Renoviert wird.

  • Steff R. am 18.04.2019 04:35 Report Diesen Beitrag melden

    Zeitreise rückwärts

    Ich freue mich, das Wetter wird sonnig und warm. Ich bleibe hier, heize wieder einmal mein Dampfboot an und drehe eine lange,gemütliche Runde auf dem See, wie Anno 1898....

  • Atheist am 18.04.2019 01:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ostern oder abschaffen

    Je höher das Einkommen, umso grösser der Schaden für die Umwelt. Das gilt auch an Ostern. Wer sich kreuzigen lässt, macht keinen Umweltschaden. Für alle Gläubigen eine Überlegung wert, oder?

    • Steff R. am 18.04.2019 04:41 Report Diesen Beitrag melden

      Nein, mehr Eigenverantwortung leben!

      Falsch. Nicht jeder, der über ein hohes Einkommen verfügt, geht damit verschwenderisch oder unvernünftig um. Es ist schön, wenn man sich etwas zwar leisten könnte, es aber nicht machen muss, nur weil Kreti und Pleti dies auch tun. Das letzte Mal bin ich 2015 mit dem Flugzeug in die Ferien gereist, und wenn ich gesamthaft 10 Mal in meinem Leben bisher das Flugzeug benutzt habe, kommt es hoch. Ich liebe die einfachen Dinge im Leben und bin mit essentiellen Sachen glücklich. Mitnehmen kann man sowieso nichts, denn das letzte Hemd hat keine Taschen.

    • Reff St. am 18.04.2019 04:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Steff R.

      Ausser die erinnerungen an sagenhafte Orte die man gesehen hat, die versüssen einem die Zeit bis das letzte Hemd angezogen wird.

    • Atheist am 18.04.2019 05:27 Report Diesen Beitrag melden

      @Steff R.

      Du redest völlig am Thema vorbei. Du häufst also Geld an und lebst wie ein Bettler? Gut. Was machst du dann mit dem Geld? Spendest du es Greenpeace, dem WWF oder kaufst du dafür Natur? Dein gesamter Lebensstil in einem reichen Staat ist umweltschädlich, so lange du Teile dieser Infrastruktur benutzt, wie z.B. Öl- oder Gasheizung. Ein armer Mosambiker als Beispiel kann sich in seinem gesamten Leben keinen Flug leisten, alleine diese Tatsache macht ihn gut 30x weniger umweltschädlich als den Durchschnittlichen Schweizer. Manche Schweizer sind evtl. nur 20x umweltschädlicher, andere dafür 50x.

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  • s'Meitli mit de Zöpf am 18.04.2019 01:15 Report Diesen Beitrag melden

    Gretli ist mit ihren Eltern auch unter-

    wegs in den Süden, bei jedem Stau steigen sie aus und halten zusammen ein Plakat hoch. Wenn sie dann in Italien angekommen sind unternehmen sie dort eine Reise mit dem grossen Kreuzfahrtschiff.

  • Patrick Noster am 18.04.2019 00:16 Report Diesen Beitrag melden

    Es geht doch gemeinsam

    Warum erheben wir nicht vor dem Gotthard-Tunnel eine Klima-wieder-gutmachungs-Pauschale? Dann können alle, alle, alle wieder ruhigen Gewissens ab in den Süden Fahren. Nein, eine Maut ist das nicht, das ist nur gut für das Klima - und überweisen das dann den 25j. damit sie ein neues Smartphone kaufen können um weitere Klimademos organisieren zu können und Plastik-Demoplakate ducken lassen können, die dann toten Walen kiloweise wieder aus dem Bauch geschaufelt werden können.

    • Steff R am 18.04.2019 04:49 Report Diesen Beitrag melden

      Plastikmüll

      Gewinnoptimierung um jeden Preis. Und das ist der Preis, dafür, dass nur bis zur Gewinnmarche gedacht wird. Und als Gipfel, schiebt man dann die Schuld dem Verbraucher zu. Ich denke, das viele Plastik im Meer stammt von vielen Kreuzfahrtschiffen, Frachter und Tanker, welche ihren Abfall in die See kippen. In ein paar Jahrzenhnten kommt so eine gewaltige Menge zusammen, wie wir sie heute finden. Was nützt es also, wenn hiesig an der Kasse Gratisplastiksäcke verboten werden? Diese landen ganz sicherlich nicht im Meer , sonder zu 90 % irgendwann in der KVA.

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