Muotathal

18. Oktober 2019 16:45; Akt: 18.10.2019 16:49 Print

Die Trauer um Dr Einzig sitzt tief

Die Trauer um den 35-jährigen Wayne Gwerder sitzt tief. Unerwartet starb der bekannte Muotathaler am Dienstag an einem epileptischen Anfall.

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Der gebürtige Jamaikaner, bekannt unter dem Namen Dr Einzig, ist am Dienstag mit nur 35 Jahren nachh einem epileptischen Anfall verstorben. Die Trauer bei den Beteiligten sitzt tief. Ein Freund von Gwerder veröffentlicht auf Facebook ein Foto von ihm, zu dem er schreibt: «Du wirst für immer und ewig in meinem Herzen bleiben. Seit fast zwei Monaten hast du dich zu meinem besten Freund gemausert. Ruhe in Frieden.»

Ein guter Handballer

In seiner Jugend spielte Dr Einzig beim Muotathaler Verein KTV und fiel dort positiv auf: «Man merkte dass er anderes Blut in sich hatte», sagt sein ehemaliger Juniorentrainer Hubert Gwerder. Bewegungstechnisch sei er sehr gut gewesen. Dr Einzig habe Talent und das Potenzial zu einem Profi-Handballer gehabt, erklärt Gwerder.

Nach einigen Jahren Mitglied hatte Dr Einzig eine kurze Handballer-Pause eingelegt, sei dann aber zum Plausch zurückgekommen. Sein Juniorentrainer hatte ihn immer als fröhliches Kind gekannt: «Sein sonniges Gemüt von Jamaika hat er mit ins Muotathal genommen.»

Epilepsie sei nicht tödlich

Laut der Webseite der Schweizerischen Epilepsie-Liga epi.ch sind fast ein Prozent der Bevölkerung von Epilepsie betroffen. Rund zwei Drittel davon seien dank Medikamenten anfallsfrei.

Epilepsie selber soll nicht tödlich sein. Durch einen epileptischen Anfall solle jedoch die betroffene Person Gefahren ausgesetzt sein, die zum Tod führen können.

(jab)