Kantonale Wahlen

28. Januar 2019 19:02; Akt: 28.01.2019 19:02 Print

Diese Neun wollen Luzern regieren

Die Anmeldefrist für die Wahlen ist abgelaufen und die neun Kandidaten für die fünf Sitze im Regierungsrat stehen fest. Darunter sind acht Männer und eine Frau.

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Neun Politiker buhlen um fünf Sitze im Luzerner Regierungsrat. Die SP, Grünen und GLP wollen die rein bürgerliche Regierung aufbrechen und auch ein weiterer Parteiloser ist dabei. Bei den Kandidierenden handelt es sich um vier Bisherige und fünf Neue, darunter eine Frau, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Vom Carrosseriespengler zum Politiker

Während die Bewerbungen von acht Personen bereits bekannt waren, steht auf der Liste auch ein neuer Name: Rudolf Schweizer. Der Carrosseriespengler aus Luzern steigt für die Gruppierung Parteilose Schweizer (PS) ins Rennen. Gemäss Parteiprogramm setzt sich die PS für transparente Politik ein. Der 56-Jährige hatte 2015 schon für den Ständerat und 2016 für den Stadtrat kandidiert.

Eine Frau und acht Männer

Ihre Sitze verteidigen wollen Paul Winiker (SVP), Guido Graf und Reto Wyss (beide CVP) und Marcel Schwerzmann (parteilos). Die Vertretung der FDP in der Kantonsregierung sicherstellen soll Fabian Peter, der auf den zurücktretenden Robert Küng folgen will. Neu für den Regierungsrat kandidieren auch Jörg Meyer (SP), Roland Fischer (GLP) und Korintha Bärtsch (Grüne) als einzige Frau.

Die neun Kandidaten figurieren auf 28 verschiedenen Listen. Auf 15 und damit am meisten Listen aufgeführt ist Fabian Peter. Es folgen Graf und Winiker (13), Wyss (12), Bärtsch (11), Meyer (10), Fischer (7) und Schwerzmann (4). Nur eine Liste hat Rudolf Schweizer.

Auf einer Konkordanz-Liste wird Schwerzmann durch Meyer ersetzt, das übrige Parteienverhältnis bleibt bestehen. Gleiches gilt für die Liste Regierungsrat mit Frau – hier nimmt Bärtsch den Platz des Finanzdirektors ein. Einen Richtungswechsel im Regierungsrat strebt schliesslich die gleichnamige Liste an, auf der neben den Amtierenden Wyss und Winiker Peter, Bärtsch und Meyer stehen.

(sda)