Kanton Luzern

14. Februar 2020 11:09; Akt: 14.02.2020 14:20 Print

Drei heftige Autounfälle innert neun Stunden

Die Luzerner Polizei hatte am Donnerstag viel zu tun. Gleich drei Verkehrsunfälle ereigneten sich in Emmenbrücke, Hasle sowie Ruswil. Zwei Personen wurden verletzt.

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Emmenbrücke
Vergessen die Handbremse zu ziehen

Kurz nach 14.10 Uhr am Donnerstagnachmittag begann die Unfallserie. Ein Mann stellte seinen Lieferwagen am Flurweg in Emmenbrücke ab und verliess daraufhin den Wagen. Dabei vergass er die Handbremse zu ziehen. Da kein Gang eingelegt war, «machte sich das Fahrzeug selbstständig», wie die Luzerner Polizei mitteilt.

Es touchierte zuerst ein parkiertes Auto und prallte dann in die Wand eines Autounterstandes. Personen wurden bei diesem Unfall keine verletzt. Das Auto, welches im Unterstand parkeirt war, wurde leicht beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 20'000 Franken geschätzt.

Hasle
Kollision mit drei beteiligten Autos

Einige Stunden später kurz vor 16.45 Uhr ereignete sich bereits der zweite Unfall in Hasle, Dorf. Wie die Luzerner Polizei mitteilte fuhr eine Frau von Entlebuch in Richtung Hasle und wollte im Dorf nach links in die Heiligkreuzstrasse abbiegen. Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Lieferwagen.

In der Folge touchierte das Auto einen zweiten, ebenfalls entgegenkommenden Lieferwagen. Die Autofahrerin wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gefahren. Es entstand ein Sachschaden von etwa 32'000 Franken.

Ruswil
Auto überschlägt und landet in Bachbett

Um 23.20 Uhr war eine Autofahrerin auf der Wolhuserstrasse von Ruswil in Richtung Wolhusen unterwegs, als ihr Auto in der Rechtskurve bei der Sagenmüli rechts von der Fahrbahn abkam. Wie die Polizei berichtete, kamen die linken Räder des Autos auf die beginnende Leitplanke. Dann prallten sie gegen das erhöhte Brückengeländer, überschlug sich und stürzte in der Folge ins Bachbett. Erst im Bielbach kam das Auto auf den Rädern zum Stillstand.

Die Fahrerin wurde vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht, begab sich jedoch später selbstständig in ärztliche Kontrolle. Die Feuerwehr Ruswil barg zusammen mit einem Pannendienst das Auto. Es wurde ein Kran benötigt, um das Auto aus dem Bach zu bergen. Der Sachschaden betrage rund 12'000 Franken, teilt die Polizei mit.

(jab)