Andermatt

06. Februar 2020 18:13; Akt: 06.02.2020 18:13 Print

Weiteres Opfer meldet sich nach Riesenlawine

Nicht wie angenommen zwei, sondern drei verletzte Personen gab es beim Lawinenniedergang am 26. Dezember in Andermatt.

Dies ist die Lawine in Andermatt, welche drei Verletzte gefordert hat. Zwei davon mussten ins Spital eingeflogen werden. Eine dritte Person konnte selber zum Arzt.
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Zum Lawinenniedergang vom 26. Dezember auf die Skipiste am Oberalp hat sich im Nachgang eine dritte Person als leichtverletzt bei der Polizei gemeldet. Sie konnte selbständig zum Arzt gehen. Die Ermittlungen zum Hergang werden voraussichtlich einige Wochen dauern.

Ursprünglich war von zwei Leichtverletzten die Rede im Zusammenhang mit der Lawine am Stephanstag. Nachträglich habe sich eine dritte Person gemeldet, teilte die Kantonspolizei Uri am Donnerstag mit. Verschüttet wurden insgesamt sechs Personen. Betroffen war die Piste «Hintere Felli», die die Skigebiete von Andermatt UR und Sedrun GR verbindet.

Zwei Personen wurden leicht verletzt ins Spital geflogen. Die dritte Person, die sich nachträglich meldete, konnte selbständig zum Arzt. Die Piste war bis am 31. Dezember geschlossen.

Das polizeiliche Ermittlungsverfahren wird gemäss Mitteilung voraussichtlich noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Weitere Angaben zum laufenden Verfahren machte die Urner Polizei nicht.


Schülerin Vania (15) war am Tag des Lawinenunglücks vor Ort und erklärt was sie erlebt hat.

(jab/sda)