Heimspiel FC Luzern

03. November 2019 15:45; Akt: 03.11.2019 18:42 Print

Doppelter Maric verschärft Luzerns Situation

von Darius Herzog - Der FC Luzern verliert daheim enttäuschend gegen Lugano. Mehr als der Anschlusstreffer wollte dem Heimteam nicht gelingen. Die Lage wird nicht gemütlicher.

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Die Mission vor dem Spiel war klar: Nach dem erfolgreichen Cupspiel gegen GC, soll es auch in der Liga etwas zu jubeln geben. Besonders nach der schwachen Partie gegen Xamax. Doch am Schluss steht das Team von Thomas Häberli mit leeren Händen da und die Mannschaften im unteren Teil der Tabelle rücken noch näher zusammen.

Beim FC Lugano feierte Trainer Maurizio Jacobacci seinen Einstand. Und dass der vorherige Bellinzona-Trainer neuen Wind ins Team brachte, spürte man. Die Tessiner begannen sehr schwungvoll und aufsässig, ohne jedoch zu Chancen zu kommen. Luzern bekam das Spiel besser in den Griff, doch nach der Verletzung von Sabbatini (31.) wendete sich das Blatt. Die Tessiner waren nun gefährlicher und der Führung um einiges näher.

Zweifacher Maric sorgt für die Entscheidung

Luzern begann den zweiten Durchgang dann wiederum stark. Häberli wechselte bereits früh zweimal, brachte mit Males und Matos neuen offensiven Wind. Doch plötzlich, nach 57 Minuten, stand es 0:1. Maric stand nach einem Corner sträflich alleine und köpfte die Kugel ins Netz. 20 Minuten später erzielte dann der Schweiz-Kroate seinen zweiten Treffer, wiederum nach einer Ecke. Mit den Lugano-Standards hatte Luzern, besonders in der zweiten Halbzeit, seine liebe Mühe.

In den Schlussminuten drückte Luzern nochmals aufs Gaspedal und wurde in der 83. Minute dafür belohnt: Ndiaye brachte den Ball nach einer Kakabadse-Flanke über die Linie. Zu mehr wollte es aber nicht reichen, Lugano hätte mit dem einen oder anderen Konter das Skore sogar noch erhöhen können.

FCL-Coach Häberli nach dem Spiel: "Wir haben uns viel vorgenommen und im Spiel auch vieles probiert. Am Ende waren wir aber zu wenig zwingend.". Nun kommt am Samstag YB-Bezwinger Servette.

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Luzern - Lugano 1:2 (0:0)

8141 Zuschauer. - SR San. - Tore: 57. Maric (Custodio) 0:1. 77. Maric (Custodio) 0:2. 83. Ndiaye (Kakabadse) 1:2.

Luzern: Müller; Kakabadse, Lucas, Knezevic, Sidler; Grether (88. Demhasaj), Voca; Eleke (46. Males), Ndiaye, Schürpf (51. Matos); Margiotta.

Lugano: Baumann; Yao, Maric, Daprelà, Lavanchy (69. Obexer); Vecsei, Custodio (81. Dalmonte); Carlinhos, Sabbatini (31. Lovric), Aratore; Gerndt.

Bemerkungen: Luzern ohne Schwegler, Binous, Ndenge, Arnold und Schulz (alle verletzt). Lugano ohne Bottani (gesperrt), Crnigoj, Sulmoni, Rodriguez, Kecskes und Macek (alle verletzt). Verwarnungen: 4. Margiotta (Foul). 62. Carlinhos (Unsportlichkeit). 94. Daprelà (Foul).

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • mm am 03.11.2019 18:29 Report Diesen Beitrag melden

    tjaam

    mann muss halt nicht erst in der 70minute anfangen zu fussball spielen voralem nicht zuhause ps die defens da muss mann über die bücher

  • Clemens am 03.11.2019 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Tranferoffensive für den FC Lozärn

    Der FCL braucht eine Transferoffensive wo man ein paar Schlüsselspieler holt. Die Offensive könnte wirklich eine Verstärkung gebrauchen.

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  • lienebiene2010 am 03.11.2019 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    ja das ist

    Typisch Luzern. Gegen GC im Cup ein glückhafter Mini-Sieg einfahren, nur um dann in der Liga verdientermassen zu verlieren. Ja, das ist unser FC Lozärn.

Die neusten Leser-Kommentare

  • nik am 04.11.2019 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    konzentrieren

    Es liegt schon an den Spielern !! Jeder Trainer hat doch eine Taktik zum Spiel, um drei Punkte zu holen. Leider sind die FCL Spieler nicht fähig, Umzusetzen und zu Spielen was der Trainer vorgibt. Sollen doch mal, sich zum Spiel konzentrieren. Entscheide vom Schiedsrichter, werden immer Lautstark kritisiert. Der mit dem blondem Kamm, kanns am besten.......

  • Luru Zerner am 04.11.2019 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm

    Die Leistung auf dem Platz entspricht etwa der Vereinsführung. Der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken.

  • u.a. am 03.11.2019 20:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tragisch

    Komplett in der falschen Liga. Unruhe im Vorstand, nichts auf dem Feld. Effektiv eine Gurkentruppe. Wieder ein Fan weniger, aber so sicher nicht mehr.

    • Rentner mit Niveau am 03.11.2019 22:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @u.a.

      Leider kann ich keine Antwort wiedergeben, weil mein vorheriger Kommentar zensuriert wird. Ich darf annehmen, dass hier finanzielle Verbindungen bestehen.

    • Kicker am 04.11.2019 07:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @u.a.

      ...und trotzdem schaffen es seit Jahren durchschnittlich etwa 5 Teams (Xamax, GC, FCZ, Thun, SG) sich hinter dem FCL zu platzieren.

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  • KickerOnFire am 03.11.2019 20:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tolle Liga...

    Wie kann es sein, dass ein Team mit nur 12 erzielten Toren aus 13 Spielen auf Rang 4 liegt ? (....bei einem Minus 12 Torverhältnis..... das wäre Rang 9... nur Thun hat noch schlechteres Torv.) Unglaublich....

    • Rentner mit Niveau. am 03.11.2019 23:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @KickerOnFire

      Fragen Sie doch mal beim FCL-Eigner resp. Hauptaktionär nach. In ein paar Monaten wird er der einzige Zuschauer/Träumer in seiner Arena sein.

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  • nicole am 03.11.2019 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fcl ohne mich langjähriger kartenbesitzer

    noch 8000 Zuschauer selber Schuld wenn man praktisch alle Spiele auf den Sonntag ansetzt.

    • Ganjaflash am 03.11.2019 20:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @nicole

      Absolut einverstanden mit ihrer Meinung.

    • Ganjaflash am 03.11.2019 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ganjaflash

      Ich sehe das genauso.

    • Panther am 04.11.2019 08:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @nicole

      Der SFV ist für die Spielansetzung verantwortlich. Leider ist diesem seit längerem das Fingerspitzengefühl abhanden gekommen und so werden Cupsiele um 18 oder 19 Uhr unter der Woche angesetzt, extrem viele Spiele am Sonntagnachmittag. Der Schweizer Fussball wird an die Wand gefahren.

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