Heimspiel FC Luzern

01. Dezember 2019 15:45; Akt: 01.12.2019 19:20 Print

Luzerner Untergang gegen den (Ex-)Lieblingsgegner

von Darius Herzog - Fünfte Liga-Niederlage in F0lge. Gegen St.Gallen zieht es für den FCL gleich eine 1:4-Klatsche nach sich. Wie geht es nun mit Trainer Häberli weiter?

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Und wieder geht der FC Luzern geschlagen vom Feld. In der Liga ist dies bereits zum fünften Mal in Folge der Fall. Zuletzt eine solche Negativserie gab es in der Saison 2016/17 unter Markus Babbel. Der Deutsche "überlebte" die Pleitenflut - ob dies heuer von Häberli auch behauptet werden kann, steht in den Sternen.

Trotz mehr Ballbesitz und auch mehr Torschüssen für die Gäste, gestaltete sich die Partie nicht so einseitig, wie das Resultat einen zu glauben vermag. St.Gallen machte zwar über 90 Minuten einen frischeren Eindruck, aber als es bis zur 67. Minute 1:1 stand, hätte wohl niemand gedacht, dass es für Luzern in solch einem Fiasko enden würde.

Die erste Halbzeit: Ausser der Rudelbildung in der 23. Minute, sorgten nur die zwei Elfmeter kurz vor der Pause für Aufsehen. Erst wird Demirovic klar gefällt, dann gibt es ein Handspiel im St.Galler Strafraum. Beide Schützen verwandeln sicher.

Genickschlag in Minute 67 - wie nun weiter mit Häberli?

In Durchgang zwei zeigte sich das Geschehen auf dem Platz bis zur 67. Minute mehr oder weniger ausgeglichen. Dann kam der Geniestreich von Nati-Held Cedric Itten, der Babic perfekt per Aussenrist lancierte und dieser souverän versenkte. Luzern versuchte umgehend zu antworten und scheiterte nur Minuten später in Person von Captain Schürpf am Pfosten (74.).

In der Folge verlor der FCL das Konzept, legte noch mehr in die Offensive, ohne aber Zählbares zu produzieren. Dagegen öffneten sich hinten Lücken. Nach einem VAR-Entscheid gab es den bereits dritten Elfmeter, welchen Quintillà wiederum stark ins Netz drosch (79.). Dann nur kurz später machte Demirovic mit seinem bereits 8. Saisontreffer endgültig den Deckel drauf (83.).

Am kommenden Samstag muss der FCL nach Bern reisen zu den Young Boys und Ex-Coach Seoane, die heute gegen Basel unter die Räder kamen und auf Wiedergutmachung aus sind. Fehlen werden dann zusätzlich zu den vielen Absenzen die gesperrten Sidler und Voca. Wie geht es also weiter? Und: Wie geht es mit Häberli weiter? Wir sind gespannt.

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Luzern - St. Gallen 1:4 (1:1)

8922 Zuschauer. - SR Dudic. - Tore: 41. Quintilla (Foulpenalty) 0:1. 45. Schürpf (Handspenalty) 1:1. 67. Babic (Itten) 1:2. 79. Quintilla (Handspenalty) 1:3. 83. Demirovic (Quintilla) 1:4.

Luzern: Müller; Knezevic, Lucas, Cirkovic (74. Demhasaj).; Grether, Mistrafovic, Voca (89 Emini), Sidler; Males; Ndiaye (86. Margiotta), Schürpf.

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Quintilla; Görtler, Ruiz (86. Fazliji); Itten; Demirovic (91. Wiss), Babic (76. Guillemenot).

Bemerkungen: Luzern ohne Eleke (gesperrt), Kakabadse, Schwegler, Ndenge, Schulz, Arnold und Binous (alle verletzt). St Gallen ohne Bakayoko, Nuhu, Lüchinger und Strübi (alle verletzt). 74. Pfostenschuss Schürpf. Verwarnungen: 21. Grether (Foul), 23. Letard (Unsportlichkeit), 23. Knezevic (Unsportlichkeit), 24. Sidler (Foul), 42. Quintilla (Unsportlichkeit), 42. Zibung (auf Spielerbank/Reklamieren), 64. Görtler (Foul), 73. Voca (Foul), 91. Demhasaj (Foul).

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • 8004 am 01.12.2019 19:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Joga Bonito aus der Ostschweiz

    Was St. Gallen momentan zeigt, ist hammer. Mag es ihnen gönnen, als Zürcher.

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  • Frisco1993 am 01.12.2019 20:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zirkus fcl

    Es vergeht fast kein tag mehr ohne iegendwelche probleme Endweder in der fühung oder trainer oder beim spiel

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  • urschweizer am 01.12.2019 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn nicht jetzt, wann dann ....

    Herr Meyer - verlassen sie bitte sofort den FCL und geben sie einem "fussbalverständigen" Mann ihren Job. Noch nie haben die Luzerner unter ihnen eine vernünftige Mannschaftsstruktur und -kultur erlangt. Da kein Trainer, auch der gute Hr. Häberli, nichts machen. Gehen sie bitte endlich, dann haben sie gengend Zeit sich ihre gelierten Haare zu pflegen (oder mal zu waschen). Die Fans danken es ihnen. Zum Glück gibt's noch den FC Thun und Xamax.

Die neusten Leser-Kommentare

  • P.B. am 01.12.2019 22:36 Report Diesen Beitrag melden

    Vorne akzeptabel hinten nix.

    Seit Friedl Rausch seit 30 Jahren das gleiche Problem. Die Verteidigung des FCL ist praktisch inexistent. Das kann auch kein super Torhüter auf Dauer wettmachen.

  • fcl am 01.12.2019 22:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja

    Bei Luzern muss nicht der Trainer ausgewechselt werden - sondern der Sportchef!! Warum dürfen übrigens die Spieler mitbestimmen, ob sie den Trainer möchten (Vertrauen) oder nicht??

  • vorbi am 01.12.2019 22:07 Report Diesen Beitrag melden

    Besser wäre es endlich ...

    ... wenn Herr Meyer selber den Hut nehmen würde. Der hat noch nie eine Mannschaft zusammengestellt, die nur annähernd von Erfolg etwas erricht hat. Und eine Mannschaft war es auch noch nie - nur junge ZuGutverdiener die für die Galerie spielen möchten. Häberli kann da auch nicht's ausrichten. Ich würde den Bettel mit diesem Vorstand/Sportchef schon lange hinschmeissen.

  • Rentner51 am 01.12.2019 21:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nochmals Schande.

    Nochmals: der FCL soll sich auflösen. Die eingebutterten Millionen sollen in die Pensionskasse der swisspor fliessen.

  • Peter am 01.12.2019 21:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fussball

    Warum immer der tränet ich würde etwa 5 Spieler aus dem Kader nehmen wenn das keiner sieht das diesen überhaupt nicht Fussball spielen können wie soll ich dann mit fünf Spieler Bitteschön ein Spiel gewinnen??????