FCL-FCSG

02. Dezember 2019 10:48; Akt: 02.12.2019 11:58 Print

Fans stoppen Zug, Polizei setzt Gummischrot ein

Nach der Partie zwischen dem FCL und dem FCSG ist es zu Scharmützeln gekommen. Die Polizei setzte Gummischrot und Reizgas ein.

Die Polizei stellte sich zwischen die Fangruppen, um ein Zusammentreffen zu verhindern. (Video: Leser-Reporter)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Nachdem der FC Luzern am Sonntag gegen den FC St. Gallen eine Niederlage kassiert hat, ist es in der Stadt Luzern zu Zusammenstössen gekommen.

Nach dem Ende der Partie hätten die beiden Fanlager das Stadion verlassen, schreibt die Luzerner Polizei ihrer Mitteilung. «Die Anhänger des FC St. Gallen fuhren mit den Bussen zum Bahnhof und bestiegen den Extrazug», heisst es weiter. Doch nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hatte, zogen FCSG-Fans auf der Höhe des Bundesplatzes die Notbremse und stoppten den Zug.

FCL-Fans warfen mit Gegenständen

«Die Einsatzkräfte der Polizei stellten sich zwischen die beiden Fangruppierungen um ein Zusammentreffen der Fans zu verhindern», so die Polizei. Die FCSG-Fans seien im Zug geblieben. Die Anhänger des FC Luzern hätten die Polizisten mit Gegenständen beworfen.

Die Polizei ihrerseits reagierte mit Gummischrot und Reizgas auf die Angriffe. «Nach einigen Minuten fuhr der Extrazug weiter und die Lage beruhigte sich», heisst es weiter.

FCSG-Fans beschädigen VBL-Busse

Seitens der Polizei sei niemand verletzt worden. «Entsprechende Ermittlungen gegen die unbekannten Täter werden in die Wege geleitet.»

Beim Vorfall kam es auch zu Sachbeschädigungen: Anhänger des FC St. Gallen haben in den Bussen der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) kleinere Sachbeschädigungen begangen. Weiter wurde die Scheibe einer Seitentüre eingeschlagen.

(gwa)