Feuchte Fasnacht

20. Februar 2020 10:49; Akt: 20.02.2020 14:08 Print

Luzerner Fasnächtler fällt in die kalte Reuss

Unzählige Fasnächtler versammelten sich am Donnerstag frühmorgens in der Stadt Luzern. Eine Person fiel in die Reuss.

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13'000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sind am Donnerstag in der Früh zum Urknall in die Stadt Luzern gepilgert. Zum Auftakt der närrischen Tage hatte die Polizei einiges zu tun, eine Person fiel in die Reuss. Eine kalte Angelegenheit: Die Temperatur des Flusses beträgt derzeit 6,2 Grad Celsius.

Der Rettungsdienst habe die Person, die beim Rathaussteg auf der Altstadtseite ins Wasser gefallen sei, bergen können, sagte ein Sprecher der Luzerner Polizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Sie werde medizinisch betreut.

So startete Luzern in die rüüdigen Fasnachtstage. (Video: nke/Keystone-SDA)

Hoher Alkoholkonsum wegen des warmen Wetters

Auch sonst hätten die Rettungskräfte in den ersten beiden Stunden seit dem Urknall um 5 Uhr mit rund einem halben Dutzend Einsätzen etwas mehr Arbeit gehabt als in anderen Jahren. Auffallend seien viele Jugendliche mit übermässigem Alkoholkonsum gewesen. Allenfalls dürfte das warme Wetter dazu geführt haben.

Die Polizei habe zudem einige Schlagstöcke und Masken sichergestellt. Letzteres hätten die Einsatzkräfte zur Gefahrenabwehr getan, wenn etwa der Verdacht bestanden habe, dass eine Maskierung zur Tarnung bei Taschendiebstählen missbraucht werden könnte.

Die Polizei schätzt die Zahl der Fasnächtlerinnen und Fasnächtler auf rund 13'000 Personen. Das wären weniger als in den vergangenen zwei Jahren, als jeweils rund 15'000 Personen dem Urknall am Schmutzigen Donnerstag beiwohnten.

(ja/sda)