Waldbrandgefahr

25. Juli 2018 11:02; Akt: 25.07.2018 11:06 Print

Feuerverbot jetzt auch in der Zentralschweiz

Wegen der anhaltenden Trockenheit haben die Zentralschweizer Kantone ein absolutes Feuerverbot in Wäldern und an Waldrändern ausgesprochen.

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Derzeit herrscht in den Wäldern wegen Trockenheit akute Waldbrandgefahr. (Bild: Keystone)

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Die zuständigen Behörden der Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri und Zug stufen die Gefahrensituation neu als gross ein. Mit der Erhöhung der Gefahrenstufe wird im Wald und in Waldesnähe bis 200 Meter ein absolutes Feuerverbot erlassen.

Die Waldbrandgefahr sei auf Gefahrenstufe 4 von 5 gestiegen. Auf ein generelles Feuerverbot im Freien und damit auch ein Feuerwerksverbot wird derzeit noch verzichtet. Aber: «Sollten die angekündigten Gewitterregen nicht zu einer wesentlichen Entschärfung führen, kann ein absolutes Feuerverbot im Freien im Hinblick auf den Nationalfeiertag am 1. August nicht ausgeschlossen werden. Damit verbunden wäre insbesondere auch ein gänzliches Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk jeglicher Art», heisst es in der Mitteilung. Der Entscheid wird am am Montag, 30. Juli, am Mittag gefällt und kommuniziert.

Das absolute Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe beinhaltet folgende Regeln:

● Es ist verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für eingerichtete Feuerstellen, Feuerschalen und Einweggrills.

● Es ist verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

● Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern muss zwingend ein Abstand von mindestens 200 Metern zum Wald eingehalten werden. Die auf Feuerwerkskörpern aufgedruckten Sicherheitsabstände sind entsprechend zu vergrössern.

● Das Steigenlassen von Heissluftballonen und Himmelslaternen (gekaufte oder selbstgebastelte), welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, ist generell verboten.

● Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren auf Gasgrills sowie das Grillieren in Gärten oder auf Balkonen mit Gas- oder Holzkohlegrills sowie in festen Cheminées. Bei starkem Wind ist ganz darauf zu verzichten.

● Die Bevölkerung ist allgemein aufgerufen, mit Feuer im Freien sorgfältig umzugehen und insbesondere Feuer nie unbeaufsichtigt zu lassen. Es wird empfohlen, entsprechendes Löschmaterial bereitzuhalten.

● Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot werden polizeilich geahndet. Wer einen Waldbrand verursacht wird zudem für die daraus entstehenden Kosten für die Bekämpfung und Wiederherstellung belangt.

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