1.-August-Feiern

30. Juli 2018 09:21; Akt: 30.07.2018 14:41 Print

Feuerwerks-Verbot auch in Schwyz und Luzern

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit haben die Zentralschweizer Kantone ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot im Freien ausgesprochen.

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Feuerverbot im Kanton Luzern und Schwyz. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

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Wegen der andauernden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr weiter an. In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen erlassen die Kantone Luzern und Schwyz für das ganze Kantonsgebiet ein absolutes Feuerverbot im Freien. Dies bedeutet im Hinblick auf den Nationalfeiertag am 1. August kein Zünden von Feuerwerk aller Art.

Das hochsommerliche Wetter der letzten Tage mit nur wenigen, unterschiedlich ausgeprägten Niederschlägen verschärft das Waldbrandrisiko weiter. Ab sofort gilt deshalb ein absolutes Feuerverbot im Freien und damit auch ein Feuerwerksverbot.

Das absolute Feuerverbot beinhaltet folgende Regeln:

● Im ganzen Kanton Luzern ist es verboten, im Freien Feuer zu entfachen.

● Dies gilt für sämtliche offiziellen und inoffiziellen Feuerstellen, Feuerschalen, Holzkohle- und Einweggrills sowie Cheminées.

● Es ist verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

● Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern aller Art ist verboten. Davon ausgenommen sind polizeilich bewilligte Feuerwerke auf dem See mit einem Abstand zum Ufer von mindestens 200 Meter.

● Das Steigenlassen von Heissluftballonen oder Himmelslaternen, welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, ist generell verboten.

● Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren mit Gasgrill. Bei starkem Wind ist ganz darauf zu verzichten. Es wird empfohlen, entsprechendes Löschmaterial bereit zu halten.

Für Fehlbare wird es teuer

Wer im Wald trotz Feuerverbot zeuselt, für den kann es teuer werden. Förster, Polizei und Feuerwehr würden die Augen offen halten, sagt Urs Felder, Fachleiter Schutzwald Luzern. «Sollte die Polizei eine Person antreffen, die das Feuerverbot missachtet, muss die verantwortliche Person mit einer Busse von bis zu 20’000 Franken rechnen», sagt Felder.

Es bedarf nun länger andauernder Niederschläge, damit sich die Situation entschärft. Das absolute Feuerverbot gilt deshalb bis auf Widerruf. Die Forstbehörden stehen in Kontakt mit Polizei und Feuerwehr sowie den übrigen Zentralschweizer Kantonen und beobachten die Situation laufend.

(tk)