20. Oktober 2019 19:04; Akt: 20.10.2019 19:04 Print

GLP kehrt in Luzern in Nationalrat zurück

Zwei bekannte bisherige wurden im Kanton Luzern abgewählt: Felix Müri (SVP) und Peter Schilliger (FDP).

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Im Kanton Luzern holt die GLP den vor vier Jahren verlorenen Nationalratssitz zurück, und zwar mit dem Rückkehrer Roland Fischer. SVP und FDP verlieren je einen Sitz, Felix Müri (SVP) und Peter Schilliger (FDP) werden abgewählt.

Der Kanton Luzern hat neu nur noch neun und nicht mehr zehn Sitze im Nationalrat. Erwartet worden war ein Sitzverlust der CVP, nun müssen aber SVP und FDP Federn lassen. Die GLP profitiert von der grünen Welle.

CVP stellt am meisten Personen

Die grösste Abordnung stellt weiterhin die CVP mit drei Mandaten. Die drei bisherigen Christdemokraten - Ida Glanzmann, Andrea Gmür und Leo Müller - wurden im Amt bestätigt. Auch SP und Grüne konnten ihren Besitzstand von je einem Sitz wahren. Prisca Birrer (SP) und Michael Töngi (Grüne) wurden wiedergewählt.

GLP gewinnt

Siegerin der Wahlen sind im Kanton Luzern die Grünliberalen. Sie hatten vor vier Jahren nach nur einer Legislatur den von Roland Fischer gehaltenen Sitz im Nationalrat verloren. Nun kehrt der Finanzfachmann und Kantonsrat in den Nationalrat zurück.

Verloren haben SVP und FDP. Beide büssen einen Sitz ein, die SVP hat noch deren zwei, die FDP hat nur noch ein Mandat. Bestätigt wurden bei der SVP Franz Grüter und Yvette Estermann, bei der FDP schaffte Albert Vitali die Wiederwahl.

Im Ständerat ist erst Damian Müller gewählt

Bei den Ständeratswahlen im Kanton Luzern ist Damian Müller (FDP) im ersten Wahlgang bestätigt worden. Der zweite Sitz, jener des zurücktretenden Konrad Grabers (CVP), konnte noch nicht besetzt werden.

Bei einem absoluten Mehr von 65'476 Stimmen, kam Müller auf 65'784 Stimmen. Der knapp 35-Jährige kann damit seine zweite Amtszeit im Ständerat in Angriff nehmen.

Von den weiteren Kandidaten schaffte zwar niemand das absolute Mehr. Die CVP ist bei der Verteidigung ihres Ständeratssitzes aber auf Kurs: Die 55-jährige Geschäftsführerin und Nationalrätin Andrea Gmür (CVP) kam mit 54'861 Stimmen auf den zweiten Platz. Die CVP hatte mit der FDP eine gemeinsame Liste gebildet.

Überraschend deutlich zurück blieb der 56-jährige Unternehmer und Nationalrat Franz Grüter (SVP) mit 38'358 Stimmen. Die 54-jährige grüne Kantonsrätin Monique Frey konnte sich mit 30'322 Stimmen noch vor dem 34-jährigen SP-Kantonalpräsidenten und Gewerkschafter David Roth (SP) platzieren, der 29'668 Stimmen holte. Unter 10'000 Stimmen blieben Kantonsrätin Michèle Graber (GLP) und der parteilose Agronom Florian Studer.

Der zweite Wahlgang ist auf den 17. November angesetzt.

(20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schwitzerländer am 20.10.2019 20:34 Report Diesen Beitrag melden

    Aufgepasst

    Nun schauen wir, wie weit wir mit den Grünen kommen. Das böse Erwachen wird vor den nächsten Wahlen kommen.

  • El Turko66 am 21.10.2019 01:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahlen

    Wie kann ein vernünftig denkender Mensch die grünen Parteien wählen?

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  • Sparli am 20.10.2019 21:44 Report Diesen Beitrag melden

    starker Konsumverzicht

    Höhere Preise für Öl, Benzin, Fliegen, Auto usw. ist den Reiche sowas von egal. Es trifft die Ärmeren und die auf dem Land stark. Darum: sozialverträglich bitte. Ein Ansatz kann sein: 1000 mal Verzicht nach dem Motto Kleinvieh macht viel Mist. Keine Patrouille Suisse und kein Fliegerschiessen mehr, jedes OpenAir nur noch alle zwei Jahre, Autofahren nur noch mit max 80 km/h (auch in der Nacht und überall), jedes Kleidungsstück ein Jahr länger tragen, jede/r besucht einen geplanten Grossevent nicht (zB Skirennen am TV statt vor Ort), jede/r bleibt bewusst jeden Monat ein Sa/So konsequent zuhause

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Müri am 22.10.2019 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    Wermuthstropfen

    Bye, bye, Cederic Wermuth Du warst toll!

  • Gegen am 21.10.2019 23:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jeder

    Jeden! Von Mitarbeiter keine Rede? Das kann nicht gut kommen!

  • Grüner Grunzer am 21.10.2019 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Normalo

    Grüne haben kurze Beine, und der Weg ist noch lang.

    • Sage am 21.10.2019 23:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Grüner Grunzer

      Ganz klar ja! Denn die Grünen sind gefährlicher als Atomkraftwerke! Und kosten uns sehr viel Geld! (uns das Fussvolk..)

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  • spalette am 21.10.2019 10:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    team kürbistumor

    german lets play kehrt in luzern in den nationalrat zurück. gut gemacht manuel.

  • Liberty am 21.10.2019 07:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wir Weihnachtsgänse

    Ich habe die Grünen nicht gewählt. Daher darf ich auch stänkern. In den nächsten 4 Jahren werden wir noch mehr geschröpft, als bisher. Zu lachen wird es definitiv nichts mehr geben. Den Mittelstand (falls es diesen noch gibt) können wir gleich jetzt beerdigen.

    • Fred am 21.10.2019 11:55 Report Diesen Beitrag melden

      Und die SP?

      Haben Sie denn SP gewählt? Wenn jemand den (unteren) Mittelstand unterstützt, dann die SP.

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