Casino Luzern

01. September 2016 16:11; Akt: 01.09.2016 17:52 Print

Gao investiert weiter in Zentralschweizer Hotels

Der chinesische Investor Yunfeng Gao, dem in Luzern das Hotel Palace gehört, will sich auch beim benachbarten Casino finanziell beteiligen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der 49-jährige Gao beabsichtigt, ein grösstmögliches Aktienpaket von fünf Prozent an der Kursaal Casino AG zu übernehmen. Das Aktienpaket wurde ihm von einem Privaten angeboten. Der Verwaltungsrat der Kursaal Casino AG prüft nun laut Mitteilung, ob Yunfeng Gao als neuer Aktionär willkommen ist.

Umfrage
Wie beurteilen Sie ausländische Investitionen in der Schweiz?
27 %
67 %
6 %
Insgesamt 245 Teilnehmer

Das Aktienkapital der Kursaal Casino beträgt 6,4 Millionen Franken. Beteiligungen sind auf maximal fünf Prozent beschränkt. Grösste Einzelaktionärin mit einem Stimmenanteil von elf Prozent (Altbesitz) ist die Stadt Luzern. Weitere bedeutende Eigner sind die Luzerner Kantonalbank, der Kanton Luzern sowie Private.

Bereits einige Schweizer Hotels in Gaos Besitz

Der Hotelbesitzer sehe in der Nachbarschaft zum Casino grosse Synergien und strebe eine gute Zusammenarbeit an, teilte Gaos Unternehmen First Swiss Hotel Collection am Donnerstag mit.

Der chinesische Investor hatte das Fünf-Sterne-Hotel Palace in Luzern am Vierwaldstättersee im Dezember 2015 gekauft. Zuvor erwarb Gao 2012 auch die Frutt-Lodge OW und stieg beim Generalunternehmer Eberli Sarnen ein. In Engelberg investiert er gegenwärtig rund 100 Millionen Franken in den Bau des neuen Fünf-Sterne-Hotels Grand Hotel Titlis Palace.

(sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • gloria derungs am 01.09.2016 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ich frag mich ernsthaft

    ich frag mich, wie ein chinese land und immobilien in der schweiz kaufen kann resp wie er die "lex furgler" umgeht. kann mir das einer erklären?

    einklappen einklappen
  • Art am 01.09.2016 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glückwünsche

    Ein Lehrer hat mir mal gesagt, dass irgendwann mal chinesisch gesprochen wird auf der ganzen Welt. Weil es so viele Chinesen gibt und die sich auch gebildet haben und bekanntlich sehr fleissig sind und somit reich genug sind, um Unsere Arbeitgeber zu werden. Bin mal gespannt :) Es ist mir egal wie sich die Welt verändert, denn das ist natürlich, ich werde ständig nach meinem Gewissen handeln und die Hauptsache ist: ich bin und bleibe gesund. Hoffendlich füllen sich die Hotelzimmer! Viel Erfolg. Luzern ist wunderschön.

    einklappen einklappen
  • Sarawak am 01.09.2016 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Viel Glück, er wird es brauchen

    Schön das wenigstens Chinesen noch in die marode Hotelbranche investieren. Wir Schweizer haben da ein schlechtes Händchen, Bürgenstock den Arabern, Luzern und Engelberg den Chinesischen Investoren.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heinz am 05.09.2016 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    CH-Gegen-Geschäfte abschliessen

    in gleicher Höhe sonst geht die Rechnung für die CH nicht auf. Waren-Handel und nicht Menschen - Austausch ist gefragt.

  • Sarawak am 01.09.2016 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Viel Glück, er wird es brauchen

    Schön das wenigstens Chinesen noch in die marode Hotelbranche investieren. Wir Schweizer haben da ein schlechtes Händchen, Bürgenstock den Arabern, Luzern und Engelberg den Chinesischen Investoren.

    • Schnabias am 02.09.2016 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sarawak

      Finde ich nicht. Viele Jahrzehnte lang haben unsere Traditions-Hotels gut und mehr als nur kostendeckend funktioniert. Nur ... irgendwann wurden die Besitzer zu gierig und die Touristen waren nicht mehr bereit, für einen immer schlechteren Service immer mehr Geld zu bezahlen. Nicht umsonst werden beinahe nur noch ausländische Bedienstete angestellt, denn da haben wir Schweizer kein Händchen (mehr).

    • T.Tatyana am 03.09.2016 07:32 Report Diesen Beitrag melden

      LEVEL VOR Toilette

      Es geht da nicht um Händchen , den Schweizer mit guter Ausbildung gehen nicht in Hotels Chinesen Toiletten putzen , da nimmt man halt was kommt . es entscheidet immer der Markt

    einklappen einklappen
  • Art am 01.09.2016 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glückwünsche

    Ein Lehrer hat mir mal gesagt, dass irgendwann mal chinesisch gesprochen wird auf der ganzen Welt. Weil es so viele Chinesen gibt und die sich auch gebildet haben und bekanntlich sehr fleissig sind und somit reich genug sind, um Unsere Arbeitgeber zu werden. Bin mal gespannt :) Es ist mir egal wie sich die Welt verändert, denn das ist natürlich, ich werde ständig nach meinem Gewissen handeln und die Hauptsache ist: ich bin und bleibe gesund. Hoffendlich füllen sich die Hotelzimmer! Viel Erfolg. Luzern ist wunderschön.

    • B.Bleiker am 03.09.2016 15:05 Report Diesen Beitrag melden

      GELBE GEFAHR

      Die Gelbe Gefahr 1967 war ich in einem Internat das hatten wir einen Rektor , der sagte damals , ich erlebe das nicht mehr aber ihr im hohen Alter werdet dies noch mitbekommen was das bedeutet die glebe Gefahr nun bin ich 64 Jahre alt und dieser Spruch geht mir nie mehr aus meinem Kopf

    einklappen einklappen
  • Owl am 01.09.2016 20:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lieber er als ich

    Zum Glück kaufen Ausländer diese Geldverbrennungsanlagen. Mit Luxushotels verdient man kein Geld, man gibt damit an. Das ist wie wer in St. Tropez die grösste Yacht im Hafen hat ;-)

    • GiDiS am 01.09.2016 23:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Owl

      Das gerade diese Hotels, Städte wie Luzern ausmachen ist Ihen wohl nicht bewusst! Traditionelle Gebäude die älter als 120Jahre und mehr sind wie das Palace, National(in Schweizer Besitzerschaft), Schweizerhof usw! Ich bin froh, dass dies so erhalten bleibt! Die schweiz lebt vom Tourismus und wir brauchen ihn und er soll auch erhalten bleiben! und zur info - Geldverbrennung stimmt nicht - Sie sollten sich mal Mitbd Jahrbuch der Hotellerie auseinander setzen in welchem Sie sehen, dass gerade die Luxushotellerie Zimmernächte im Plus verzeichnet!

    • Owl am 02.09.2016 06:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @GiDiS

      Doch natürlich ist mir das väbewusst und es ist doch gut, dass die weitergeführt werden. Wem das gehört ist doch egal. Die Schweiz lebt übrigens Primär vom Finanzmarkt, der Pharmaindustrie und dem Rohstoffhandel, der Tourismus spielt keine allzu wichtige Rolle. Weshalb sind dann Luxushotels wie das in Davos pleite gegangen? Und das was auf dem Bürgenstock gebaut wird für 500mio. müsste 20-30 mio Gewinn schreiben im Jahr damit sich das rechnet und das ist nicht möglich.

    • GiDiS am 02.09.2016 14:27 Report Diesen Beitrag melden

      Arbeiten fürs Geld

      Natürlich ist der Tourismus neben den grossen Playern wie dem Finanzmarkt oder Pharmaindustrie sehr klein. Jedoch bietet die Gastronomie, Hotellerie und Tourismus Tausenden Arbeitnehmern in der Schweiz einen Job und genau deshalb spielt der Tourismus eine wichtige Rolle! Nirgends gibt so viele Betriebseröffnungen wie auch Schliessungen als in der Gastro/Hotellerie. Faktoren sind hier falsche Pläne oder Überschätzung der Machbarkeit. Grundsätzlich ist es so, dass ein Betrieb die ersten 3-5 Jahre keine schwarzen Zahlen schreibt. Es ist eine Harte Branche mit sehr kleinen Marchen.

    • Owl am 02.09.2016 14:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @GiDiS

      Sagte ich doch Geldverbrennungsanlagen :-) Aber mit den Arbeitsplätzen haben Sie recht.

    • Sarawak am 03.09.2016 08:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @GiDiS

      Arbeitsplätze..., ja. Aber für wen?

    • Art am 03.09.2016 10:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sarawak

      Für Menschen, für wen denn sonst?

    einklappen einklappen
  • gloria derungs am 01.09.2016 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ich frag mich ernsthaft

    ich frag mich, wie ein chinese land und immobilien in der schweiz kaufen kann resp wie er die "lex furgler" umgeht. kann mir das einer erklären?

    • Ping Pong am 01.09.2016 19:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @gloria derungs

      Du weist das! Immob.-Händler, Treuhänder etc. auf welche sämtliche Papiere ausgestellt sind! Diese Frage von derungs überradcht! Der Chinese taucht nur als Investor auf!

    • Mike am 02.09.2016 03:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @gloria derungs

      Die Lex Koller gilt nur für Wohnliegenschaften aber nicht für Gewerbe oder industrie. Hotel = Gewerbe.

    • gloria derungs am 02.09.2016 13:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mike

      sowas von falsch. hält ein chinese eine beteiligung an einem unternehmen, dem selber eine liegenschaft gehört und darin selber ihren sitz hat, fällt das unter lex furgler.

    einklappen einklappen