Luchs-Fall

05. Juni 2011 22:48; Akt: 05.06.2011 20:51 Print

Gericht rüffelt Verhöramt

Im Luchs-Fall sei die Untersuchung verschleppt, Beweisabnahmen versäumt und das Verfahren in sachwidriger Weise zerstückelt worden.

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So kritisiert das Schwyzer Kantonsgericht die Vorgehensweise des damaligen Verhöramts und der jetzigen Staatsanwaltschaft. Grund der Kritik: Ein Ende der Untersuchung sei auch nach fünfeinhalb Jahren nicht in Sicht, wie die NLZ berichtete.

Im Juni 2005 hatte die Interventionseinheit Luchs der Luzerner Polizei in Arth zwei junge Männer verhaftet, weil sie einen davon für einen international gesuchten Schwerverbrecher hielten. Durch den Einsatz wurden die Männer verletzt und reichten danach Klage gegen die Polizisten ein.

(dag/20 Minuten)