Vegi-Tempel

11. Mai 2011 22:28; Akt: 11.05.2011 20:33 Print

Hiltl kocht mit Papayas aus Wolhusen

von Markus Fehlmann - Exotische Fische und Papayas mitten aus Luzern: Das Tropenhaus Wolhusen liefert erfolgreich Nahrungsmittel an Coop und den Vegi-Tempel Hiltl.

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Tropenhaus-Geschäftsführer Pius Marti zeigt eine der Papayas, die in Wolhusen angebaut werden. Foto: nop

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Seit zwei Wochen verkauft Coop Zentralschweiz-Zürich den Buntbarsch Tilapia aus der Zucht des Tropenhauses Wolhusen. «Wir liefern zurzeit pro Woche rund 350 Kilogramm dieses exotischen Speisefisches aus», so Tropenhaus-Geschäftsführer Pius Marti. In einigen Wochen werde dann eine erste Bilanz gezogen. Die Fische werden aber nicht nur wegen des Absatzes gezüchtet. «Dank des Fischkots erhalten wir ein natürlich gedüngtes Wasser für unsere Pflanzen», erklärt Marti. Dieses Kultursystem werde so in Südostasien angewendet.

Doch das Tropenhaus verkauft nicht nur Fische an Grossverteiler. Seit letztem Herbst bezieht das bekannte Zürcher Vegi-Restaurant Hiltl Papayas aus Wolhusen – wöchentlich zwischen 50 und 150 Kilogramm. «Ökologisch gesehen sind Früchte aus Wolhusen viel sinnvoller als eingeflogene Ware», sagt Geschäftsführer Rolf Hiltl. Zudem sei die Qualität besser. «Hier werden die Früchte bei perfekter Reife geerntet, im Ausland dagegen werden sie noch grün von den Bäumen gepflückt.» Hiltl verarbeitet die Luzerner Papayas zu Salaten sowie Wok-Gerichten und bietet sie auf dem grossen Buffet mit frischem Limonensaft an. Hiltl: «Sie kommen bei unseren Gästen sehr gut an.»