Wilen

14. März 2019 17:18; Akt: 15.03.2019 00:57 Print

Mädchen (16) lügt nach Hunde-Attacke Polizei an

Das Mädchen, das von einem Hund gebissen wurde, hat mit zwei weiteren Beteiligten die Polizei angelogen. Sie erfanden die Story eines unbekannten Hundes, um einen anderen Hund zu schützen.

storybild

Das Mädchen behauptete, dass sie auf der Wilerstrasse gebissen wurde. Dies stimmt allerdings nicht, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte. (Bild: Google Street View)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am Mittwoch meldete die Polizei, dass in Wilen bei Wollerau SZ ein 16-jähriges Mädchen von einem unbekannten Hund in Kopf und Bein gebissen wurde, als die Jugendliche das Tier streicheln wollte. Hier können die Story nachlesen, welche aufgrund der ersten Polizeimeldung am Mittwoch erschienen ist.

Doch inzwischen hat sich der echte Hundehalter bei der Polizei gemeldet. Die Befragungen des Mannes ergaben, dass die ersten Informationen zum Hergang nicht stimmen, wie die Kantonspolizei Schwyz am Donnerstag in einer weiteren Mitteilung informierte.

So lief es tatsächlich ab

Zwei Mädchen, eines davon kennt den Hundehalter, betraten die Wohnung des Hundehalters. Dabei griff der Hund das 16-jährige Mädchen an und verletzte dieses am Kopf und am Oberschenkel.

Der 29-jährige Hundehalter eilte herbei und zog den Hund weg. Um ein Einschläfern des Hundes zu verhindern, erfanden die Beteiligten die Attacke eines unbekannten Hundes und eines Halters, der abhaute. Der echte Hundehalter wird nun verzeigt.

(20 Minuten)