29. April 2005 00:07; Akt: 29.04.2005 00:09 Print

Immer mehr werden kurzzeitig vermisst

Seit gut einer Woche wird Niklaus Staubli aus Emmen vermisst. Am vergangenen Montag wurde der 19-Jährige noch in Bern gesehen – seither fehlt vom fast 1,90 Meter grossen Mann jede Spur.

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Zurzeit zählt der Kanton Luzern 19 Vermisste. Was besonders auffällig ist: «Immer häufiger verschwinden Leute plötzlich aus ihrem Alltag und tauchen nach zwei, drei Tagen wieder auf», sagt Richard Huwiler, Sprecher der Kapo Luzern. Auch im Kanton Nidwalden nimmt die Zahl der Kurzzeitvermissten zu. Kripochef Fritz Dängeli: «Vermehrt tauchen 18- bis 20-Jährige nur für wenige Tage oder Wochen unter.» Die häufigsten Gründe seien Geldsorgen, Zoff in der Partnerschaft oder psychische Probleme.

Ob auch Niklaus Staubli zu den kurzfristigen Aussteigern gehört, bleibt vorerst offen. Es wird vermutet, dass er sich in Bern oder Italien aufhält. (ewi)