Nach der Flut

03. Juni 2013 19:01; Akt: 03.06.2013 19:02 Print

In Arth gehts ans grosse Aufräumen

von Vroni Fehlmann - Bagger statt Züge auf dem Gleis bei Arth: Nasse Böden verursachten einen Felssturz – die Strecke ist bis Donnerstag gesperrt.

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Auf der Bahnstrecke zwischen Immensee und Arth-Goldau kam es am Sonntag zu einem Steinschlag.

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Nachwirkung der Fluten vom Wochenende: Wegen des durchnässten Bodens sind am Sonntagabend in Arth 30 Kubikmeter Gestein auf die Bahngeleise gestürzt. Die Strecke bleibt bis Donnerstag unterbrochen, teilten die SBB gestern mit. Reisende ab Luzern werden über Zug umgeleitet. Auch in Weggis fielen grössere Felsbrocken auf die Kantonsstrasse – sie ist nur einspurig befahrbar. Heute beginnen dort die Aufräumarbeiten. Arbeit gibts auch im zugerischen Neuheim: «Wegen eines Hangrutsches bleibt die Sihlbruggstrasse voraussichtlich bis Donnerstag gesperrt», teilten die Behörden gestern mit.

Weiterhin spürbar ist das viele Wasser am Zugersee: Der Pegel stieg am Samstag laut Zugersee Schifffahrt um 50 cm an. Damit die Passagiere dennoch einsteigen können, wurden Landestege notfallmässig erhöht, wie die ZVB gestern mitteilte.

Die Lage beruhigt sich langsam

Beim Vierwaldstättersee ist die Gefahr eines Hochwasser nicht mehr akut: «Ab Dienstag ist an allen Seen der Alpennordseite mit sinkenden Pegelständen zu rechnen», schreibt MeteoSchweiz.

Good News gibts schliesslich auch für alle Autofahrer: Die A4 zwischen Goldau und Brunnen sowie die Autobahnausfahrt Seewen sind seit gestern wieder offen.

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