Vierter Fall

07. April 2019 17:09; Akt: 07.04.2019 17:31 Print

Ist eine Bancomat-Bande unterwegs?

Gleich viermal innerhalb von drei Tagen haben es Unbekannte in der Region Luzern auf Bancomaten abgesehen. Handelt es sich um dieselben Täter?

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

In letzter Zeit sind Bancomaten in der Region Luzern/Aargau zum Ziel von Knackern geworden. So hatten es unbekannte Täter am frühen Mittwochmorgen auf einen Bancomaten in Buchrain abgesehen, wie die Luzerner Polizei am Freitag mitteilte. Der Automat der Raiffeisenbank steht bei der Landi-Tankstelle in der Nähe des Autobahnanschlusses.

Bei dem frei stehenden Bancomaten wurde der Schlosszylinder der Türe herausgerissen. Der versuchte Einbruch dürfte sich zwischen 1 Uhr und 2 Uhr ereignet haben, die Täter sind vermutlich mit einem Personenwagen kurz nach zwei Uhr weggefahren.

Zweiter Bancomat betroffen

In der gleichen Nacht erfolgte auch bei der Landi an der Kantonsstrasse in Triengen ein Einbruch. Dort wurde das Rolltor zur Landi aufgebrochen. Im Inneren wurde versucht, den Bancomaten aufzubrechen. Nach einiger Zeit brachen die Unbekannten ihr Vorhaben aber erfolglos ab. Sie verliessen das Gebäude ohne Beute.

Der Einbruch in Triengen ereignete sich zwischen 2.45 und 3.15 Uhr. Es dürfte sich bei den Tätern um mindestens vier Männer gehandelt haben.

Polizei sucht Zeugen

Der genaue Tatvorgang ist sowohl in Buchrain wie auch in Triengen unklar. Es ist auch nicht gesichert, ob zwischen den beiden Taten ein unmittelbarer Zusammenhang besteht.

Zehntausende Franken Beute in Dietwil

Auch in der Nacht auf Freitag wurde ein Bancomat geknackt, wie die Aargauer Kantonspolizei schon früher meldete. Diesmal war der Raiffeisenbankomat an der Luzernerstrasse in Dietwil das Ziel der Räuber. Die Täter erbeuteten mehrere Zehntausend Franken Bargeld, wie die Aargauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Einige Stunden später kam es in Bellikon an der Badenerstrasse zu einem gleich gelagerten Delikt. Auch hier war ein Bancomat der Raiffeisen betroffen. Die Täter brachen das Vorhaben aber ab und flüchtete ohne Beute.

Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Gegebenheiten sei es nicht unwahrscheinlich, dass es sich bei den Fällen im Aargau um die gleiche Täterschaft handeln könnte, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Polizei sucht in allen Fällen Zeugen.


(tst)