Volksinitiative

28. Dezember 2011 21:43; Akt: 28.12.2011 20:48 Print

Juso kämpft für Zwischennutzung

Leerstehende Gebäude sollen in der Stadt Luzern von Kulturschaffenden, Vereinen und Jungunternehmern zwischengenutzt werden können.

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Juso-Mitglieder übergeben die Unterschriften.

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Dies verlangt eine Volksinitiative, die am Mittwoch von der städtischen Juso eingereicht worden ist. «Leerstehende Gebäude und Räume sollen künftig der Stadtbehörde gemeldet werden müssen», sagt Präsident Yannick Gauch. Die Räume sollen dann zu Verwaltungskosten zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden. Die Juso wollen damit erreichen, dass die Alternativkultur leichter zu Räumlichkeiten kommt. «Wir wollen eine lebendige und durchmischte Stadt. Sonst werden Kulturschaffende und weniger Wohlhabende immer mehr in die Agglomerationen gedrängt», so Gauch. Gleichzeitig sollen auch Bodenspekulationen verhindert werden. Tausend Personen unterschrieben die Initiative, nötig wären nur 800 gewesen.

(mgi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franz am 30.12.2011 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Ist besser in der Aglomeration untergebr

    Die Stadt ist schon informiert, wenn Gebäude abgebrochen, umgenutzt oder leer stehen. Alternativkultur lässt sich in der Stadt nicht überall unterbringen. Es gibt um solche Gebäude immer einen wohnende Bevölkerung die auch ihre Wünsche und Anliegen hat. Stellt sich die Frage: Wer bringt der Stadt mehr Einnahmen? Was kostete die Stadt mehr Geld.

  • Peter Gut am 29.12.2011 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    erhöhter Kuzmiettarif

    Zwischennutzung zu einem erhöhten Kurzmiettarif sollte eigentlich kein Problem sein. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Firmen bald darauf spezialisieren werden. Niedrigpreisige Angebote sind in abgelegenen Orten zu finden. Abrissobjekte sollten auch zu einem leicht reduzierten Mietzins angeboten werden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Franz am 30.12.2011 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Ist besser in der Aglomeration untergebr

    Die Stadt ist schon informiert, wenn Gebäude abgebrochen, umgenutzt oder leer stehen. Alternativkultur lässt sich in der Stadt nicht überall unterbringen. Es gibt um solche Gebäude immer einen wohnende Bevölkerung die auch ihre Wünsche und Anliegen hat. Stellt sich die Frage: Wer bringt der Stadt mehr Einnahmen? Was kostete die Stadt mehr Geld.

  • Peter Gut am 29.12.2011 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    erhöhter Kuzmiettarif

    Zwischennutzung zu einem erhöhten Kurzmiettarif sollte eigentlich kein Problem sein. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Firmen bald darauf spezialisieren werden. Niedrigpreisige Angebote sind in abgelegenen Orten zu finden. Abrissobjekte sollten auch zu einem leicht reduzierten Mietzins angeboten werden.

    • Tinu am 30.12.2011 03:15 Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Gut

      Nichts für ungut wegen ihrer Idee, doch Abrissobjekte sind selten geeignet, um noch Leute darin wohnen zu lassen, ansonsten würde man sie in den wenigsten Gründen wohl abreissen! Ausserdem werden die oft schon am Anfang ziemlich leer geräumt, Elektronik usw.

    • Linu am 30.12.2011 15:25 Report Diesen Beitrag melden

      @Tinu

      Es geht ja genau darum dass die Häuser( solange sie noch nicht zusammenfallen) bewohnbar bleiben. Es gibt gar keine Räumung der Rauminfrastruktur bevor keine Baubewilligung eingereicht ist.

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