Schwyz

30. Juni 2011 21:57; Akt: 30.06.2011 21:59 Print

Justizstreit: Denkzettel für Kantonsgericht

Der Justizausschuss des Schwyzer Kantonsrats ist «bestürzt und besorgt» über den medial ausgetragenen Konflikt zwischen dem Leitenden Staatsanwalt Georg Boller und Kantonsgerichtspräsident Martin Ziegler.

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Die Gehässigkeit zwischen den beiden Justizbehörden beschädige deren Glaubwürdigkeit, so der Sprecher des Ausschusses. Hintergrund des Streits sind etwa Medienberichte, in denen Ziegler vorgeworfen wurde, er habe einen Pädophilen nach nur 30 Tagen U-Haft wieder freigelassen. Die Staatsanwaltschaft sieht sich in diesen Zusammenhang mit dem Vorwurf der Amtsgeheimnisverletzung konfrontiert. Um das Kantonsgericht abzustrafen, haben einige Kantonsräte dessen Rechenschaftsbericht die Zustimmung verweigert.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stefan Oberli am 03.07.2011 01:43 Report Diesen Beitrag melden

    Artikel ist zu kurz

    Der Artikel ist zu kurz. Bei solchen Themen ist das blosse wiederholen von Statements einfach zu wenig. Bitte das nächste Mal mehr recherchieren und mehr Hintergrundinformationen mitliefern. Das Thema verdient die volle Aufmerksamkeit der Bevölkerung, wenn es um Inhalte wie Verletzung des Amtsgeheimnis geht, meistens wird bei solchen Fällen versucht etwas zu vertuschen. Das muss das Volk wissen.

  • Hans Christoffel am 01.07.2011 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Unfähig und arrogant

    Es kann ja wohl nicht sein, dass jemand mit dem Mäntelchen Amtsgeheimnis versucht, seine Fehlentscheide, wie das wiederholte Zurückhalten von Daten in 2 Mordfällen sowie die Entlassung dieses pädophilen Häftlings, zuzudecken. Die Medien haben das Recht und die Pflicht, solche Fälle publik zu machen. Der Bürger hat ein Recht darauf zu wissen, wer in den Ämtern seine Arbeit richtig macht und wer nicht. In der freien Wirtschaft hätte man so einen Manager längst gefeuert!

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  • Stefan Oberli am 03.07.2011 01:43 Report Diesen Beitrag melden

    Artikel ist zu kurz

    Der Artikel ist zu kurz. Bei solchen Themen ist das blosse wiederholen von Statements einfach zu wenig. Bitte das nächste Mal mehr recherchieren und mehr Hintergrundinformationen mitliefern. Das Thema verdient die volle Aufmerksamkeit der Bevölkerung, wenn es um Inhalte wie Verletzung des Amtsgeheimnis geht, meistens wird bei solchen Fällen versucht etwas zu vertuschen. Das muss das Volk wissen.

  • Hans Christoffel am 01.07.2011 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Unfähig und arrogant

    Es kann ja wohl nicht sein, dass jemand mit dem Mäntelchen Amtsgeheimnis versucht, seine Fehlentscheide, wie das wiederholte Zurückhalten von Daten in 2 Mordfällen sowie die Entlassung dieses pädophilen Häftlings, zuzudecken. Die Medien haben das Recht und die Pflicht, solche Fälle publik zu machen. Der Bürger hat ein Recht darauf zu wissen, wer in den Ämtern seine Arbeit richtig macht und wer nicht. In der freien Wirtschaft hätte man so einen Manager längst gefeuert!