Jugendkriminalität

10. März 2011 22:55; Akt: 10.03.2011 22:17 Print

Keine Entwarnung

Die Anzahl Fälle von Jugendkriminalität ist gemäss Oberstaatsanwaltschaft im Jahr 2010 um 21 Prozent auf 2125 gesunken. «Es kann aber keine Entwarnung ­gegeben werden», so Daniel Burri, Oberstaatsanwalt des Kantons Luzern.

Fehler gesehen?

Diese Quote hänge mit dem Rückgang von 50 Prozent bei Vermögensdelikten wie Diebstahl zusammen. Fazit: «Wir werden künftig Wiederholungs- und Intensivtäter härter anpacken», so Burri. Jugendliche ab 15 Jahren sollen bei schweren Delikten und vorliegenden gesetzlichen Haftgründen unter Umständen in U-Haft gesteckt werden. Gewaltdelikte von Jugendlichen wie Körperverletzung seien hingegen leicht rückläufig. Es werde aber nach wie vor hart und schnell zugeschlagen.

Im Jahr 2010 habe die Polizei mit 45 544 bearbeiteten Fällen einen neuen Rekordwert erreicht. Die Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz seien aufgrund vermehrter Kontrollen im Strassenverkehr um 7,5 Prozent gestiegen.

(nop/20 Minuten)