Streifkollision

12. Oktober 2018 09:36; Akt: 12.10.2018 09:59 Print

Kimi Räikkönen rammt parkiertes Auto in Baar ZG

Der Formel-1-Fahrer war im Mai in einen Unfall in Baar ZG verwickelt. Er muss nun eine Busse zahlen.

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Kehrt zu den Wurzeln zurück: Kimi Räikkönen steigt wieder ins Sauber-Cockpit, wo er bereits als Testfahrer im Dezember 2000 einen positiven Eindruck hinterliess. Im Januar 2001 posierte der Finne (l.) als Fahrer des Schweizer Rennstalls zusammen mit Nick Heidfeld auf dem neuen Boliden. Ab Februar 2001 startete der damals 21-Jährige sowohl auf den Formel-1-Strecken als auch hier in einem Jet der Royal Australian Air Force durch. Sauber-Chef Peter Sauber (r.) konnte immer wieder stolz auf Räikkönen sein. Im Juli 2001 gratulierte er dem Piloten zum 5. Rang beim GP von Grossbritannien. Der vielversprechende Youngster wurde 2002 von McLaren-Mercedes verpflichtet und fuhr vier Saisons für das britische Team. Räikkönens Aufstieg ging 2007 mit seinem Wechsel zu Ferrari weiter. Im selben Jahr feierte er seinen ersten und einzigen Weltmeistertitel. Dann drückte der Finne in der Rallye-Weltmeisterschaft aufs Gas. 2009 erfolgte das Debüt als Gaststarter in seiner Heimat, ab 2010 fuhr er mit Co-Pilot Kaj Lindström regelmässig Rennen. Ende November 2011 gab der Nordländer sein Comeback in der Formel 1 im britischen Lotus-Team bekannt. 2014 kehrte er als Stammfahrer zu Ferrari zurück, die ganz grossen Erfolge blieben ihm allerdings verwehrt. Denn Räikkönen wurde ständig durch den in Italien zum Heilsbringer hochstilisierten Sebastian Vettel (l.) in den Schatten gestellt. Beim GP von Singapur kollidierten die beiden Teamkollegen (r. der Finne) im September 2017, kamen allerdings glimpflich davon. Nach vier Jahren verlässt Räikkönen die Roten und schliesst sich dem Schweizer Team an. Seine Frau Minttu begleitet ihn überallhin. Die beiden haben ihren Wohnsitz in Baar im Kanton Zug, also nicht weit entfernt vom in Hinwil ZH ansässigen Sauber-Rennstall.

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Einer der besten Formel-1-Fahrer der Welt wird im Kanton Zug zur Kasse gebeten: Kimi Räikkönen muss wegen einer Streifkollision mit einem parkierten Auto an seinem Wohnort Baar ZG eine Busse von 350 Franken zahlen.

Räikkönen scherte an einem Morgen im Mai gemäss Informationen der «Luzerner Zeitung» und des «St.Galler Tagblatts» wegen parkierten Autos nach links aus. Weil zeitgleich ein anderes Auto entgegen kam, musste er nach rechts weichen und touchierte eines der parkierten Autos. Die Zuger Strafbehörden bestätigten am Freitag gegenüber Keystone-SDA die Informationen vom Vortrag.

Nebst der Busse von 350 Franken muss der Rennfahrer die Auslagenpauschale der Zuger Polizei von 450 Franken übernehmen, wie die Onlineportale der Zeitungen weiter vermeldeten. Der Ferrari-Pilot wurde mittels Strafbefehl wegen Übertretung des Strassenverkehrsgesetzes schuldig gesprochen.

(sda)