«Die Kinder vom Napf»

20. Dezember 2011 22:50; Akt: 20.12.2011 21:38 Print

Kinoerfolg geht an Berlinale

von Markus Fehlmann - Der Dokumentarfilm «Die Kinder vom Napf» mausert sich in der Schweiz zur Kinosensation. Im Februar wird er sogar an der Berlinale gezeigt und feiert dort seine internationale Premiere.

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Mit dem Bähnchen in die Schule: Die Kinder vom Napf. (Bild: Xenix Filmdistribution GmbH)

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50 Bergbauernkinder, zehn Kilometer Schulweg und ein Leben fernab der dicht besiedelten Schweiz: Alice Schmids Dokumentarfilm «Die Kinder vom Napf» hat den Nerv der Kinobesucher getroffen. Bereits 15 000 Personen wollten ihn seit dem 1. Dezember sehen, in der laufenden Woche steht er auf Platz 10 der in der Deutschschweiz meist besuchten Kinofilme. «Ich hatte schon Hoffnungen, aber dieser Erfolg ist unfassbar – ich bin sehr stolz», sagt die gebürtige Luzernerin.

Die Erfolgsgeschichte geht noch weiter: Wie jetzt bekannt wurde, wird der Film zwischen dem 9. und 19. Februar 2012 an den Internationalen Filmfestspielen in Berlin gezeigt und feiert dort internationale Premiere. «Die Einladung an die Berlinale hat mich aus den Socken gehauen», so Schmid. Dafür steht nun noch etwas Arbeit an. «Wir müssen jetzt eine Version mit englischen Untertiteln anfertigen.»

An die Berlinale werden Schmid vier Kinder aus dem Film begleiten. Eines von ihnen ist der 11-jährige Thomas, der im Film als begabter Mäusefänger auffällt. Er freut sich schon riesig auf die Reise nach Berlin. «Ich werde dann zum ersten Mal in einem Flieger sitzen. Und vielleicht treffe ich ja noch einen Filmstar», freut er sich.

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