06. April 2005 22:59; Akt: 06.04.2005 23:01 Print

Kupferrückstände im See gefährden Kleintiere

Die vom KKL-Dach herunter gespülten Kupferrückstände im Luzerner Seebecken rufen nun auch die Bundesbehörden auf den Plan.

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«Wir nehmen die Sache ernst und prüfen, was wir unternehmen können», sagt Stephan Müller, Chef Gewässerschutz beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landwirtschaft (Buwal). Dies, nachdem eine ETH-Studie die lokale Vergiftung des Seegrundes durch das KKL-Kupfer nachgewiesen hat.

Wie die «Neue Luzerner Zeitung» berichtete, besteht zwar keine direkte Gefahr für die Menschen, doch geht der Lebensraum verschiedener Kleintiere verloren. Eine gesetzliche Handhabe besteht laut Stephan Müller zurzeit nicht. Durch den Einbau von neuartigen Regenwasser-Filtern könnte das Problem aber behoben werden. Entsprechende Lösungen werden geprüft.