Küssnacht SZ

15. Juni 2011 22:30; Akt: 15.06.2011 22:01 Print

Lehrer liess seine Schüler ausbuhen

In einer Primarschule in Küssnacht hat ein Lehrer seine Schüler systematisch blossgestellt.

Fehler gesehen?

Kinder mit schlechten Noten mussten sich auf einen Stuhl stellen und wurden auf Aufforderung des Lehrers hin von den Mitschülern ausgebuht. Wer sehr schlechte Leistungen erbrachte, musste sich gar auf den Boden legen und vor der Klasse weinen, wie der «Bote der Urschweiz» berichtet. Die Methoden waren Teil des Unterrichtsthemas Lob und Tadel.

«Wir haben sofort dafür gesorgt, dass der Lehrer damit aufhört – so etwas wird nie wieder vorkommen», versichert Schulpräsident Emil ­Looser. Für die Kinder könnte diese Lehrmethode aber Spätfolgen haben: «Das ist im höchsten Grade demütigend und kann traumatisierend sein», sagt Heidy Helfenstein, Psychotherapeutin VPZ.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cornelia am 16.06.2011 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Leider auch erlebt...

    Bei mir sind solche Erlebnisse schon länger her, jedoch spür ich noch heute, in gewissen Situationen, die Folgen davon. Dass es heutzutage noch sowas gibt, hätte ich nicht gedacht. Es ist furchtbar diesen Methoden ausgesetzt zu sein! Haben solche Lehrpersonen eigentlich kein Gewissen?

  • Andreas am 17.06.2011 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ahnung von Menschenführung

    Kinder brauchen echte Vorbilder - mit Herz und Verstand, mit Weisheit und Einfühlsamkeit. nicht Psychopathen! Würde dies dieser Lehrer in der eigenen Weiterbildung über sich ergehen lassen? Wohl kaum!

  • Pädagoge am 19.06.2011 19:27 Report Diesen Beitrag melden

    Gehört supendiert und entlassen!

    Beruf verfehlt, diesem Lehrer gehört das Diplom entzogen. Es nützt den Schülern nichts, wenn er mit einer Ermahnung weiter machen darf wie bisher.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pädagoge am 19.06.2011 19:27 Report Diesen Beitrag melden

    Gehört supendiert und entlassen!

    Beruf verfehlt, diesem Lehrer gehört das Diplom entzogen. Es nützt den Schülern nichts, wenn er mit einer Ermahnung weiter machen darf wie bisher.

  • Andreas am 17.06.2011 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ahnung von Menschenführung

    Kinder brauchen echte Vorbilder - mit Herz und Verstand, mit Weisheit und Einfühlsamkeit. nicht Psychopathen! Würde dies dieser Lehrer in der eigenen Weiterbildung über sich ergehen lassen? Wohl kaum!

  • Cornelia am 16.06.2011 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Leider auch erlebt...

    Bei mir sind solche Erlebnisse schon länger her, jedoch spür ich noch heute, in gewissen Situationen, die Folgen davon. Dass es heutzutage noch sowas gibt, hätte ich nicht gedacht. Es ist furchtbar diesen Methoden ausgesetzt zu sein! Haben solche Lehrpersonen eigentlich kein Gewissen?

  • Daniel am 15.06.2011 22:54 Report Diesen Beitrag melden

    Der ganz normale Wahnsinn

    Der ganz normale Wahnsinn. Ich gebe zu, Lehrer sein ist ein harter Job aber das? Lieber Lehrer, wer schlechte Noten hat der könnte im Primarschulalter vielleicht ermuntert anstatt schikaniert werden? Das wirklich traumatisierende für die Kinder ist wohl eher, dass solche Lehrer nicht entlassen werden.

    • Patrick am 16.06.2011 14:10 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Verständnis

      Wieder einmal mehr sieht man, wie unser Schulsystem teilweise nicht funktioniert!!! Solche Lehrer müssten auf der Stelle entlassen werden!!! Würde mich ja sehr wundern, wenn dies nicht passieren würde!

    • Rudi am 16.06.2011 18:29 Report Diesen Beitrag melden

      Nachhilfe ist nötig

      Sehe ich auch so. Ich habe immer gemient Lehrer sind in Pädagogik ausgebildet. Für diesen Lehrer muss es heissen: Ab zur Nachhilfe, und dann besser machen.

    • Minni am 17.06.2011 15:05 Report Diesen Beitrag melden

      Frustrierend!

      Ich finde es dramatisch! Ich habe vor zwei Jahren die Lehrerausbildung abgeschlossen und stand im ganzen Kanton Baselland vor verschlossenen Türen. Von meiner Abschlussklasse fand kaum jemand eine Stelle, da Lehrpersonen "mit Erfahrung" bevorzugt werden. Und jemand mit einer derartigen Praxismethode hat eine Festanstellung. Das ist einfach frustrierend!

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