Diebstahl im Zug

29. Dezember 2013 22:56; Akt: 30.12.2013 08:52 Print

Licht aus – Trickdiebe mit neuer Masche

von Mirjam Boss - In der S-Bahn nach Luzern ist ein Leser-Reporter am Samstagabend dank seiner schnellen Reaktion Trickdieben entkommen.

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In einer S-Bahn kam es zu dem Vorfall. (Bild: ZFO)

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Mit einer dreisten Masche haben Trickdiebe am Samstagabend versucht, einen Leser-Reporter aus Aarau zu bestehlen. Dieser war mit Freunden im Zug unterwegs nach Luzern, als es zum Zwischenfall kam.

«Ich lief zum WC, dabei musste ich an einer Gruppe in einem Viererabteil vorbei. Eine scheinbar betrunkene, etwa 30-jährige Frau stellte sich mir in den Weg und sprach mich in gebrochenem Deutsch an», so der Leser-Reporter. Nachdem er stehen geblieben war, ging das Licht im ganzen Zug aus.

Licht aus, Geld weg

«Die Frau kam näher und versuchte, mir in die Taschen zu greifen», sagte er. Sofort wich er zurück. «Mir wurde zum Glück nichts gestohlen.» Zurück bei den Freunden, erzählte er vom Vorfall. «Da hat ein Kollege seine Taschen geleert und sich auch auf den Weg gemacht. Und es geschah genau das Gleiche wie bei mir!»

Die Überraschung war gross. «Mir war klar, dass ich beinahe auf den Trick hereingefallen bin», so der Leser-Reporter.

So kann man sich vor Dieben schützen

Bei den SBB hat man noch nichts von solchen Fällen gehört. «Ein solcher Vorfall, bei dem Teile des Zugs manipuliert werden, ist uns nicht bekannt, aber wir werden dies untersuchen», sagte Medienstellenleiter Stephan Wehrle.

Es komme in Zügen wie überall hie und da zu Diebstählen. «Aber man kann sich davor schützen, indem man achtsam bleibt, nicht im Zug schläft, seine Wertsachen auf sich trägt und wenn möglich nicht alleine in einen Waggon sitzt.» Zudem solle man Vorfälle sofort bei der Ankunft im Bahnhof melden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • wetter am 29.12.2013 23:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    es war einmal...

    ....vor nicht allzulanger zeit, da konnte man die jacke mit dem portemomaie in aller ruhe hängen lassen und zur toilette gehen mit ruhigem gewissen. schön ist es hier mittlerweile...

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  • baum am 30.12.2013 08:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diebe

    Wie soll mann sich am Bahnhof melden, wenn es keinen gibt!

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  • Kubilay am 30.12.2013 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheit

    Es ist schon Traurig, früher hatte man keine Bewachungs Kamera im Zug, und keine angst. Heute hat mann keine sicherheit und Vertrauen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kiki am 30.12.2013 12:57 Report Diesen Beitrag melden

    Soll ich das glauben ?

    NEIN.

  • Michael N. am 30.12.2013 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlkonstruktion

    In den neuen Kompositionen hat man auf der Linie S15/S9(gemischt) eine 30% -Chance, ein Exemplar zu erwischen, in dem im hintersten Wagen der Schaltschrank bereits offen steht und während der Fahrt munter auf und zu schwingt. Die Tür ist auch bloss mit einem Vierkant mit einer einfachen Zunge gesichert, der sich auch einfach so lösen kann.

  • Ruth am 30.12.2013 10:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diebstahl

    Wenn ich eine solche Situation beobachten würde oder wenn mir so etwas passieren würde, dann rufe ich die Polizei. Obwohl das mit dem Lichter löschen glaube ich nicht. Sonst wären andere Zugpassagiere darauf aufmerksam geworden.Hier stimmt wohl etwas nicht.

  • Rhiitaler am 30.12.2013 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Sicher

    Mich hat noch niemand in meinem Auto überfallen und/oder ausgeraubt. Wieso also soll ich das Risiko Zugfahren überhaupt eingehen?

  • B. Cosandey am 30.12.2013 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wertlose Ratschläge der SBB

    Liebe SBB. Ihr Gefasel geht mir auf die Nerven. Alle dieseRatschläge trafen bei mir zu. Ich bin trotzdem beklaut worden. Von jemandem, der von hinten aus dem Nachbarabteil mein Portmeonnaie aus dem aufgehängten Mantel gefischt hatte (geschehen vor 1 Monat in Lausanne) . Die nachfolgende 2 stündige Prozedur bei der Bahnpolizei war eine Dehmütigung. Unglaublich, unfassbar.