Bürgenstock

25. November 2016 18:42; Akt: 25.11.2016 18:42 Print

Luxus-Resort will doch auch Schweizer anstellen

Für seine Personalsuche musste das Luxus-Resort auf dem Bürgenstock in den letzten Tagen viel Kritik einstecken. Nun erklären sich die Verantwortlichen.

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Zurzeit ist noch unklar, wie der Prozentsatz zwischen inländischen und ausländischen Angestellten im Bürgenstock-Resort wirklich aussehen wird. Sicher ist jedoch, dass die Aussage des Directing Managers Bruno Schöpfer dem Resort viel Kritik einbrachte. «70 bis 80 Prozent unserer Mitarbeiter müssen wir aus dem Ausland haben», sagte er zur SRF-«Rundschau». Demnach würden von den 800 Mitarbeitern 600 im Ausland rekrutiert.

Dies störte SP-Kantonsrat David Roth gewaltig. In einem Vorstoss fordert er eine Sistierung der 625'000 Franken, die der Kanton für ein neues Shuttle-Schiff zwischen Luzern und Bürgenstock bereitstellen will. Bevor das Geld fliesse, müsse das Bürgenstock-Management aufzeigen, wie es möglichst viele inländische Arbeitskräfte anstellen wolle, so Roth im Postulat. Die Eröffnung des Resorts erfolgt im Sommer 2017.

«Viele arbeiten bereits in der Schweiz»

Die Verantwortlichen haben dazu nun Stellung genommen: «Aufgrund des grossen Bedarfs an Angestellten rekrutiert das Resort auch ausländische Arbeiter», heisst es in einer Medienmitteilung. «Viele von ihnen arbeiten jedoch bereits in der Schweiz.» Der Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitenden sei gross und dementsprechend gross seien auch die Anstrengungen, geeignetes Personal zu finden.

Das Resort suche intensiv nach Personal in der Region und der ganzen Schweiz. «Die Verantwortlichen besuchen seit Jahren Hotelfachschulen und veranstalten Mitarbeiter-Events. Zudem wurde während der Sommerausstellung im Länderpark Stans die Möglichkeit geboten, sich spontan beim Resort zu bewerben», heisst es in der Mitteilung weiter. Rund 500 Spontanbewerbungen seien dabei eingegangen.

30 Prozent Schweizer, 70 Prozent Ausländer

Aufgrund der Erfahrungen bei der Mitarbeitersuche werde davon ausgegangen, dass rund 30 Prozent Schweizer und 70 Prozent Ausländer im Resort beschäftigt sein werden. Im Ausland rekrutieren müsse man etwa, da sich beispielsweise bei den rund 100 gesuchten Köchen Engpässe abzeichneten. Es gehe aber nicht darum, Billigarbeiter zu finden: «Ausländische und inländische Angestellte werden gleich entlöhnt.»

Der Grossteil der Personalrekrutierung findet im Frühling 2017 statt. Bereits jetzt seien zahlreiche Stellen unter anderem beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Obwalden/Nidwalden ausgeschrieben.

(jak)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • cycling_alex am 25.11.2016 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo bleibt hier die Swissness?

    Ja ja abkassieren ohne zu investieren. Schöne Ausrede, dass Inländer und Ausländer gleich gut bezahlt werde. Unter dem Strich müsste man sagen gleich schlecht! Deshalb findet sich auch kein Personal! Rendite ist alles auch wenn dadurch die Swissness ganz verloren geht.

  • Peterpan am 26.11.2016 00:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eben Billigsarbeitskräfte

    Netter versuch das beschädigte Image aufzupolieren. Die aussage die Inländer wie Ausländer arbeiten zum gleichen Lohn schreit doch förmlich nach Lohn Dumping

  • CaptainLonestarr am 26.11.2016 06:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SP

    Hätte nicht gedacht, dass die SP auch tatsächlich gute Aktionen zudtande bringt.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sador am 26.11.2016 20:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hahaha

    Gleicher Lohn. Vielleicht ist kann ein Deutscher von solch einem Hungerlohn in Deutschland leben. Ein Schweizer wohl kaum. Kein Wunder finden sie keine Leute bzw. rechnen nicht damit.

  • ramsy_zh am 26.11.2016 14:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Könnt ihr lesen?

    Ausländische Angestellte werden nicht weniger verdienen als Schweizer Angestellte, so wie es in vielen Berufen auch der Fall ist. Welche Ausrede habt wollt ihr jetzt bringen? Wenn man nicht gut genug qualifiziert ist, einfach BILDEN und nicht faul sein und jammern.

  • Minnie Maus am 26.11.2016 13:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Clevere Werbung

    Auch Negativwerbung ist eben Werbung!!!!

  • Jürg S am 26.11.2016 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Klar

    Aussländer und Schweizer werden gleich entlöhnt. Sicherlich nicht zum schweizer Tarif. Deshalb finden Sie keine Schweizer!

  • Herr Schweizer am 26.11.2016 12:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nicht hingehen

    Da weiss ich doch schon mal, wohin ich nicht gehen werde!