Super League

16. Februar 2019 18:45; Akt: 18.02.2019 14:02 Print

Luzern geht nach gutem Start 0:3 unter

Der FC Luzern muss gegen Lugano eine schmerzhafte 0:3-Pleite hinnehmen. In der dominanten Startphase verpassten es die Luzerner, die Führung zu erzielen.

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Es war in der vergangenen Woche einiges Los im FC Luzern: Da war die Suspendierung von Stürmer Tomi Juric, da waren die Gerüchte um die mögliche Verpflichtung von Donis Avdijaj, und da war nicht zuletzt der Frust und Ärger über Schiedsrichter Urs Schnyder, der den FCL am Mittwoch gegen Sion Punkte gekostet haben soll. Da war schlicht genug los, dass es in der Mannschaft von René Weiler hätte Spuren hinterlassen müssen. Das Bohei zeigte Wirkung, wenn auch später als angenommen.

Was die Luzerner vor eigenem Anhang in den ersten 30 Minuten aufführten, war kein Auftritt der Verunsicherung, sondern einer voller Mut und Zuversicht. Keine Minute war gespielt, da liess Pascal Schürpf hinter Lugano-Goalie Noam Baumann die Latte erbeben. Bis zum Ende der Startviertelstunde kamen für den FCL mehrere weitere Möglichkeiten dazu, bei denen Baumann allerdings nichts mehr dem Zufall überlassen wollte und souverän parierte.

Sadikus Treffer, Elekes Ellbogenschlag

Der Bruch im Spiel des Heimteams kam mit der ersten richtigen Chance der Gäste. Er kam mit der Flanke des Luganesi Carlinhos in der 32. Minute, und dem folgenden Kopfball am zweiten Pfosten von Armando Sadiku. Der 27-jährige albanische Internationale schoss das zuvor in der Rückrunde wie Luzern noch sieglose Lugano bei seinem ersten Einsatz in der Startformation seit seiner Rückkehr sogleich zum wichtigen Sieg. Nach langer Verletzungspause war Sadiku in der Winterpause vom spanischen Erstligisten Levante ins Tessin zurückgekehrt, wo er bereits 2017 äusserst erfolgreich unterwegs gewesen war.

Mitten auf dem Weg, das Handicap aus der ersten Halbzeit zu korrigieren, wurde Luzern von einem kapitalen Aussetzer seines Stürmers Blessing Eleke ausgebremst: In der 69. Minute liess sich der 22-jährige Nigerianer im Vorfeld eines FCL-Corners zu einem Ellenbogenschlag hinreissen, wofür er mit Gelb-Rot vom Platz flog. Damit öffnete Eleke den Tessinern Alexander Gerndt (77.) und Jonathan Sabbatini (86.) die Türe zur endgültigen Entscheidung.

Luzern - Lugano 0:3 (0:1)

7758 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 32. Sadiku (Carlinhos) 0:1. 78. Gerndt (Carlinhos) 0:2. 86. Sabbatini (Gerndt) 0:3.

Luzern: Salvi; Schwegler (66. Custodio), Lucas, Cirkovic, Sidler (84. Ndenge); Grether (78. Schmid); Schneuwly, Schürpf, Schulz; Demhasaj, Eleke.

Lugano: Baumann; Sulmoni, Maric, Kecskes, Mihajlovic; Piccinocchi (46. Covilo), Sabbatini; Carlinhos (86. Brlek), Vecsei, Gerndt; Sadiku (74. Bottani).

Bemerkungen: Luzern ohne Vargas (gesperrt), Kakabadse, Knezevic, Rodriguez (alle verletzt) und Juric (intern suspendiert). Lugano ohne Lavanchy, Crnigoj und Macek (alle verletzt). 1. Lattenschuss Schürpf. Verwarnungen: 7. Eleke (Foul). 29. Schulz (Foul). 35. Piccinocchi (Foul). 45. Sulmoni (Foul). 61. Baumann (Zeitverzögerung). 69. Gelb-Rote Karte gegen Eleke.

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(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frischluft... am 17.02.2019 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hm...

    nun für den obersten drittel zu schwach, und den untersten drittel zu stark. macht weiter so fcl-jungs......und glaubt an euch, wenn auch nur für kleine momente.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Frischluft... am 17.02.2019 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hm...

    nun für den obersten drittel zu schwach, und den untersten drittel zu stark. macht weiter so fcl-jungs......und glaubt an euch, wenn auch nur für kleine momente.