Sarnen / Stans

10. Februar 2011 10:14; Akt: 10.02.2011 17:17 Print

Luzern stellt Archälogen zur Verfügung

Ob- und Nidwalden verfügen über keine ausgebildeten Archäologen. Bei Bedarf mussten sie bisher auswärtige Fachleute anheuern. Jetzt haben die beiden Kantone eine Vereinbarung mit Luzern abgeschlossen. Der grosse Nachbar stellte seine Dienste zur Verfügung.

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In Medienmitteilung vom Donnerstag betonen sowohl Obwalden wie Nidwalden wie reich ihre Kantone an archäologischen Funden sind. Als Beispiele dienen beispielsweise ein römischer Gutshof in Alpnach OW oder Pfahlbausiedlungen in Kehrsiten NW.

Archäologische Abklärungen konnten die beiden Kantone bisher jedoch nur in Einzelfällen durchführen. Denn es fehlen in den zuständigen Dienststellen ausgebildete Fachleute und damit auch die fachliche Unterstützung für die archäologische Arbeit. Fundstellen nur ausnahmsweise erhalten

Da Funde oft während Bauarbeiten gemacht werden, konnten Fundstellen nur in Ausnahmefällen erhalten bleiben. Die Fachstellen waren hatten zudem das Ziel, die Bauarbeiten nicht unnötig zu behindern. Jetzt naht Hilfe aus Luzern für die unbefriedigende Situation.

Laut der am Donnerstag unterzeichneten Dienstleistungsvereinbarung will die Kantonsarchäologie Luzern die Fachstellen in Ob- und Nidwalden in den nächsten Jahren beraten und unterstützen und auch die archäologische Begleitung von Bauvorhaben unterstützen. Die Vereinbarung ist auf vier Jahre befristet.

Der Kanton Luzern stellt seine Leistungen jährlich in Rechnung. Die Kosten würden aus den ordentlichen Budgets der Fachstellen finanziert und belasteten den Haushalt nicht zusätzlich, halten Ob- und Nidwalden unisono fest.

(sda)