Neue Westen

26. Juni 2014 11:13; Akt: 26.06.2014 11:15 Print

Luzerner Polizisten leuchten jetzt im Einsatz

Die Luzerner Polizei hat eine neue Einheit: Die CityPlus-Polizisten. Sie gehen mit leuchtfarbenen Westen auf Patrouille – das soll zugleich abschrecken und anziehen.

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Mit diesen Leuchtwesten gehen die CityPlus-Polizisten auf Patrouille. (Bild: Luzerner Polizei)

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Die Luzerner Polizei hat das neue «Einsatzelement CityPlus» per 1. Juni 2014 eingeführt. Diese Einheit befasst sich ausschliesslich mit Spezialaufgaben im Stadtzentrum von Luzern, teilte die Stadt am Dienstag mit: Sie ist bei Brennpunkten in der Innenstadt im Einsatz, etwa im Nachtleben, will «sichtbare und bürgernahe» Präsenz markieren, ist bei grossen Anlässen wie etwa dem Luzerner Fest vor Ort und verrichtet allgemeine sicherheitspolizeiliche Aufgaben. Dabei geht die Einheit sowohl präventiv als auch repressiv vor.

Leuchtfarbe soll Signalwirkung entfalten

Auffällig ist, dass die Polizisten der Einheit in leuchtfarbenen Westen patrouillieren. «Wir wollen bürgernah, ansprechbar und sichtbar sein», sagt Sicherheitschef Christian Bünter. «Die Leuchtweste erhöht die Erkennbarkeit der Polizisten in den städtischen Menschenmassen. In unseren blauen Uniformen würden wir in der Masse optisch untergehen.» Die Leuchtfarbe solle aber auch abschrecken. «Taschendiebe etwa, die uns dank der Weste erkennen, sehen von der Tat ab.» Die 24 Polizisten der Einheit sollen jeweils rasch reagieren können, wenn in der Stadt neue Brennpunkte entstehen. Die CityPlus-Polizisten der Luzerner Polizei gehören zur ersten Einheit, die ausschliesslich auf Stadtgebiet tätig ist. «Sie soll zu einem Spezialisten für eine bürgernahe Polizei werden», so Bünter.

Zentral dabei sei auch die Vernetzung mit den Partnerorganisationen im öffentlichen Raum, wie beispielsweise mit der SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) oder mit den Quartiervereinen. Mit diesem Einsatzelement könne die Polizei auch flexibler auf aktuelle Phänomene auf dem Gebiet der Stadt reagieren. Mehrere Polizeikorps in der Schweiz hätten ähnliche Konzepte und mit deren Umsetzung sehr gute Erfahrungen gemacht, teilte die Polizei weiter mit.

(mme)