Crowdfunding-Projekt

31. August 2016 05:46; Akt: 31.08.2016 11:52 Print

Luzerner Top-Surferin verfilmt ihre Leidenschaft

von Emina Hadzic - Alena Ehrenbold (33) aus Luzern, die beste Schweizer Surferin, dreht mit zwei weiteren Wellenreiterinnen einen neuen Film. Sie erzählen über den Spagat zwischen Wellen und Job.

Im Video sehen Sie den Trailer zum Blue-Road-Surf-Film.

Zum Thema
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«Life is Made of Choices» lautet das Thema des Blue-Road-Surf-Filmes der besten Schweizer Surferin, der Luzernerin Alena Ehrenbold. Die 33-Jährige will gemeinsam mit der Australierin Rachel Bonhote Mead (33) und Annabel Talouarn (27) aus Frankreich ihre Leidenschaft für riesige Wellen in einem neuem Film dokumentieren.

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Einen kleinen Vorgeschmack bietet der eineinhalbminütige Trailer, der von grandiosen Wellen-Aufnahmen nur so strotzt. Bereits vor zwei Jahren produzierte Ehrenbold den 70-minütigen Dokumentarfilm «I Wanna Surf», der das Leben verschiedener Schweizer Surfer zeigt.

Surfergirls berichten über ihre Lebensgeschichte

«Unser erster Dokumentarfilm hat einen riesigen Boom ausgelöst. Nun möchte ich einen weiteren Film drehen, der die Geschichte von drei Frauen in den Mittelpunkt stellt», sagt Ehrenbold. Mit den anderen Surfergirls wird darin das Hin und Her zwischen Job und Surfen behandelt, das mit wichtigen Entscheidungen zusammenhängt: Rachel etwa zog aus Australien nach Verbier VS, um mitten in den Bergen als Buchhalterin zu arbeiten statt in ihrer Heimat Wellen zu reiten. Annabel, eine der besten europäischen Longboarderinnen, kehrte in die Bretagne zurück, um sich ihrer zweiten Leidenschaft, der Kunst zu widmen. «Ich habe mit 21 angefangen zu surfen und habe meinen Job als Gymnasiallehrerin gekündigt, um Surfnomadin zu werden», sagt ihrerseits Ehrenbold.

Im Januar 2017 wird die achtköpfige Film-Crew mit internationalem Flair ins Wellenparadies Hawaii fliegen. Mit dabei sind ein Drohnen- und ein Unterwasser-Filmer. «Beim Surfen versuchen wir zu klären, ob wir die richtige Wahl getroffen haben. Jede Surferin wird dabei ihre eigene Story in ihrer Muttersprache erzählen.» Auch in der Schweiz, in Australien, in Frankreich und in Asien wird gedreht.

Weltpremiere bei Filmfestivals

Seit zweieinhalb Jahren ist die 33-jährige Luzernerin mit dem internationalen Filmprojekt beschäftigt: «Bis Ende Januar sollten wir mit den Dreharbeiten durch sein. Unser Ziel ist, im nächsten Sommer bei mehreren Filmfestivals teilzunehmen – an welchen wissen wir zurzeit noch nicht.» Die Premiere in der Schweiz findet voraussichtlich im Bubenberg Kino in Bern statt. Die weiteren Stationen sind das Riffraff in Zürich, das Bourbaki in Luzern und das Kino in Verbier.

«Unsere Surfdoku wird zwischen 25 und 35 Minuten lang sein», sagt Ehrenbold. Neben Sponsorengeldern soll der Film auch durch Crowdfunding finanziert werden tun. «Damit wir im Film die beste Qualität bieten können, fehlen uns im Budget noch 10000 Franken. Wir sind über jeden Beitrag dankbar», so die Luzernerin.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Selly Klater am 31.08.2016 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Beschte?!

    Bitte einfach nicht wieder ständig rumjammern, wie anstrengend doch das Reise- und "Surferleben" ist. Es würde viele gerne tauschen...

  • Scaevola am 31.08.2016 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Not another Surfergirl-Video, pls

    Wartet die Welt wirklich auf einen weiterern Film, in dem schöne Menschen an schönen Orten schöne Dinge tun, gesponsort von einer Biermarke? Ich denke: nein.

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  • Geld am 31.08.2016 08:03 Report Diesen Beitrag melden

    Crowdfunding

    Das nervt inzwischen auch. Jeder der keine Geld hat und irgendwas machen will, hofft darauf, dass andere dafür zahlen. Das wiederspiegelt genau unsere heutige Gesellschaft. Da wird nicht mehr geschaut, dass man selber die finanziellen Mittel aufbringt, nein, man macht einfach mal die hohle Hand...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Selly Klater am 31.08.2016 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Beschte?!

    Bitte einfach nicht wieder ständig rumjammern, wie anstrengend doch das Reise- und "Surferleben" ist. Es würde viele gerne tauschen...

  • Geld am 31.08.2016 08:03 Report Diesen Beitrag melden

    Crowdfunding

    Das nervt inzwischen auch. Jeder der keine Geld hat und irgendwas machen will, hofft darauf, dass andere dafür zahlen. Das wiederspiegelt genau unsere heutige Gesellschaft. Da wird nicht mehr geschaut, dass man selber die finanziellen Mittel aufbringt, nein, man macht einfach mal die hohle Hand...

  • Scaevola am 31.08.2016 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Not another Surfergirl-Video, pls

    Wartet die Welt wirklich auf einen weiterern Film, in dem schöne Menschen an schönen Orten schöne Dinge tun, gesponsort von einer Biermarke? Ich denke: nein.

    • damisi am 31.08.2016 10:02 Report Diesen Beitrag melden

      Scaevola @

      Die Welt vielleicht nicht, aber ich.... Wenn Sie den Text gelesen haben, geht es in diesem Film nicht nur um schöne Surf-Girls, sonder auch um Frauen mit Lebensträume und Verzicht, um Passion und alles dafür geben. Ja, diesen Film werde ich gerne ansehen, lieber wie einen mit grausamen Menschen, an hässlichen Orten die scheussliche Dinge tun. Den Frauen wünsche ich gutes Gelingen.

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