Kind of Soccer

30. April 2014 06:03; Akt: 30.04.2014 14:28 Print

Luzerner entwickelt Games in Pixel-Ästhetik

Es sieht uralt aus, ist aber brandneu und beliebt: Das Game «Kind of Soccer», das ein Programmierer aus Luzern kreiert hat.

Das Spiel Kind of Soccer des Luzerner Programmierers Christian Schnellmann.
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Alles ist simpel beim Spiel «Kind of Soccer», das der Luzerner Christian Schnellmann (31) entwickelt hat. So etwa das Spiel selbst, bei dem man in einem Fussballspiel mit dem Ball den Schiri treffen muss und dabei ab dem zweiten Level von Gegenspielern gestört wird. Simpel kommt aber vor allem die Grafik des Spiels daher – es sieht aus wie ein Spiel aus den Anfängen des Gamens.

Das ist kein Zufall: «Diese Pixel-Ästhetik ist in der Indie-Games-Szene in», sagt Spielentwickler Christian Schnellmann. Davon angetan seien vor allem Personen, die mit den allerersten PC-Games aufgewachsen seien und die sich darum wieder für die nostalgischen Elemente auch in neuen Spielen interessierten.

Schon 10 Spiele entwickelt

Offenbar kommt das Spiel «Kind of Soccer» gut an: Im App-Store ist es erst seit vergangenem Freitag und gemäss Angaben von Schnellmann bereits am Wochenende in den Top Ten der Schweiz. Das Spiel kostet einen Franken, die Verkaufszahlen lägen im dreistelligen Bereich, so Schnellmann.

Er ist aber nicht hauptberuflich Game-Entwickler, sondern macht dies in seiner Freizeit. «Schon als Teenie habe ich Spiele programmiert. Seit etwa drei Jahren interessiert mich das nun wieder. Es ist ja alles viel einfacher geworden.» Bisher hat er rund zehn Spiele für Computer, Web und Handys entwickelt. Die Hälfte seiner Arbeitszeit investiert er fürs Game-Entwickeln. Die restlichen 50 Prozent arbeitet Schnellmann im Kunstmuseum Bern. Er betreut dort die digitale Kommunikation.

(mme)