Unterwegs gestoppt

15. Januar 2020 15:19; Akt: 15.01.2020 15:19 Print

Mann fährt ohne Check zur Polizei und ignoriert Stopp

Die Luzerner Polizei hat einen Autofahrer (22) angehalten, weil er ein Stoppschild missachtete. Dabei zeigte sich: Der Fahrer hatte kein Autobillet – und war unterwegs zur Polizei.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Was sich dieser Autofahrer wohl gedacht hat? Am Dienstag um 14 Uhr war ein 22-Jähriger mit dem Auto in Sursee LU unterwegs. Bei der Autobahneinfahrt missachtete er ein Stoppschild, wie die Luzerner Polizei mitteilt.

Eine Polizeipatrouille beobachtete den 22-Jährigen dabei und kontrollierte ihn. Dabei stellte die Polizei fest, dass der Autofahrer gar nicht im Besitz eines Fahrausweises ist. Und: Der 22-Jährige war gerade unterwegs zu einem Termin bei der Luzerner Polizei.

Der Autofahrer muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Glimpflich dürfte er nicht davonkommen: Wer ohne Fahrausweis fährt, kann mit «einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe gebüsst werden», teilt die Polizei mit.

Betrunken zum Polizeiposten

Solch kuriose Fälle kommen immer wieder vor: Vergangenes Jahr wollte ein damals 25-jähriger Mann eine Sachbeschädigung an seinem Auto bei der Luzerner Polizei melden. Dumm nur: Der Mann fuhr mit dem Auto zum Polizeiposten in Luzern – mit 1,2 Promille intus.

Mit dem Auto zum Polizeiposten in Emmen gefahren war auch ein damals 61-Jähriger im Jahr 2017. Der Mann musste dort zu einer Einvernahme antraben, weil ihm das Autobillet wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand weggenommen worden war. Und: Der Mann hatte 1,58 Promille im Blut.

(gwa)