Neues Warenhaus

07. Dezember 2018 15:29; Akt: 10.12.2018 08:22 Print

Maxi Bazar ersetzt Schild in der Luzerner Altstadt

Es ist offiziell: Maxi Bazar zieht ins markante Schild-Gebäude an der Kramgasse. Das französische Unternehmen kommt zum ersten Mal in die Zentralschweiz.

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Im Frühling 2019 werde die neue Filiale in der Kramgasse 2 in der Luzerner Altstadt eröffnet, teilte das Unternehmen auf Anfrage von 20 Minuten mit. Bisher habe Maxi Bazar 38 Filialen in Frankreich und 29 in der Schweiz.

Das Unternehmen wurde 1977 in Paris gegründet. 2008 wurde in Sitten die erste Schweizer Filiale eröffnet. Innert weniger Jahre sind mehr als zehn weitere Verkaufspunkte in der Westschweiz entstanden, wie der Website zu entnehmen ist.

Breites Warenhaus-Angebot

Maxi Bazar sei vor allem in Stadtzentren anzutreffen. Dort will das Unternehmen Produkte anbieten, die man sonst nur selten oder gar nicht mehr in der Stadt finde, etwa Bastelartikel, Drogerie- und Eisenwaren. Das Angebot sei sehr breit und reiche von Möbeln und Dekoration bis zu Personenausstattung und Zooartikeln. Das Unternehmen wolle die Artikel zu «bestmöglichen Preisen» anbieten.

Die Geschäfte würden stets im aktuellen Rhythmus der verschiedenen Jahreszeiten leben. Jede Woche sollen neue Programme angeboten werden. Diese entsprächen dem Slogan «Mini-Preis, Maxi-Auswahl, Maxi Bazar!» Zum Slogan geselle sich das Versprechen, trendige Events zu organisieren und die Kunden bei der Stange zu halten.

Weitere Eröffnungen

Rund zehn Neueröffnungen seien für 2018 geplant gewesen. So in grossen Städten Frankreichs, namentlich in der Region Rhône-Alpes und in der Innenstadt von Paris, sowie in der Deutschschweiz und im Tessin.

«Maxi Bazar bereichert den Warenmix in Luzern»

Für Josef Williner, Präsident der City-Vereinigung Luzern, ist das Warenhaus Maxi Bazar «eine gute Wahl» für das besondere Gebäude in der Altstadt. «Der Maxi Bazar in Luzern wird der erste in der Region sein und hat mit der attraktiven Lage beste Voraussetzungen für einen gelungenen Start», so Williner.

Für die Stadt sei es wichtig, dass die Detailhandelsgeschäfte breit aufgestellt sind und den Kunden Vielfältigkeit angeboten wird. «Mit diesem Angebot wird der Warenmix in der Stadt bereichert, es ist eine gute Ergänzung. Deshalb denke ich, dass dieses neue Konzept erfolgreich sein wird. Ich glaube auch, dass ein neues Warenhaus für den stationären Handel spricht und gegen die Meinung, dass nur noch online geshoppt wird», sagt Williner.

(tst)