Luzern

17. März 2011 21:35; Akt: 17.03.2011 21:36 Print

Missbräuche in Heimen: Die Aufarbeitung läuft

Regierungsrat Guido Graf hat den Zwischenbericht des Historikers Markus Furrer über die Vorkommnisse in Luzerner Kinder- und Jugendheimen vorgestellt.

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«Was passiert ist, darf sich nicht wiederholen», sagte Guido Graf zu den Menschen, die von 1930 bis 1970 von sexuellen Übergriffen und Gewalt betroffen waren. Eine Abschlussarbeit soll nun die Vergangenheit in den Kinder- und Jugendheimen vertieft ausleuchten und aufzeigen, welche Lehren für die Zukunft gezogen werden können.

M. W.* war als Opfer des Waisenhauses der Stadt Luzern am gestrigen Empfang dabei. «Ich bin vom Zwischenbericht positiv überrascht und die Regierung hat sich bei uns entschuldigt», sagt W. Die Aufarbeitung verlaufe akribisch und es gebe Anlaufstellen, wo sich die Opfer jederzeit melden könnten.

*Name der Redaktion bekannt

(Dag/nop)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • rule am 18.03.2011 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Region Sempach war auch betroffen

    Viele Waisenkinder wurden vom katolischen Personal wie Skaven gehalten, eine Jugend kanten diese Waisenkinder nicht. Ein verstorbener Onkel von mir hat bis an sein Lebensende darunter gelitten - und so gibt es viele die nicht mehr reden können - traurig aber wahr. Aufräumen ist angesagt.

  • Erboster Steuerzahler am 18.03.2011 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötige Geldverschwendung

    Wieso wird dieser alte Mist nicht endlich ruhen gelassen? Die jüngsten Vorfälle sind vor über 40 Jahren passiert. Das sind olle Kamellen und gehören endlich entsorgt. Wir Steuerzahler wollen nicht für diese unnötigen "Abklärungen" zur Kasse gebeten werden. Wir haben heute viel wichtigere Probleme zum Lösen und sollten uns endlich darauf konzentrieren.

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  • rule am 18.03.2011 13:16 Report Diesen Beitrag melden

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    Viele Waisenkinder wurden vom katolischen Personal wie Skaven gehalten, eine Jugend kanten diese Waisenkinder nicht. Ein verstorbener Onkel von mir hat bis an sein Lebensende darunter gelitten - und so gibt es viele die nicht mehr reden können - traurig aber wahr. Aufräumen ist angesagt.

  • Erboster Steuerzahler am 18.03.2011 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötige Geldverschwendung

    Wieso wird dieser alte Mist nicht endlich ruhen gelassen? Die jüngsten Vorfälle sind vor über 40 Jahren passiert. Das sind olle Kamellen und gehören endlich entsorgt. Wir Steuerzahler wollen nicht für diese unnötigen "Abklärungen" zur Kasse gebeten werden. Wir haben heute viel wichtigere Probleme zum Lösen und sollten uns endlich darauf konzentrieren.