Einwegfahrten

10. Oktober 2016 18:17; Akt: 11.10.2016 09:52 Print

Mobility-One-Way kommt nach Luzern und Basel

von Emina Hadzic - Mobility-Kunden können neu ab Luzern und Basel das One-Way-Angebot nützen. So kann der Kunde von Stadt zu Stadt fahren, ohne das Auto zurückbringen zu müssen.

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Am Bahnhof Luzern stehen derzeit drei Mobility-One-Way-Parkplätze zur Verfügung. (Bild: jak)

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Wer Mobility nutzt, kennt die Regel: Nach der Fahrt muss der rote Flitzer wieder an seinen Standort zurückgebracht werden. Nun hat das Carsharing Unternehmen vor rund drei Monaten zwischen dem Flughafen Zürich sowie den Bahnhöfen Zürich und Bern ein Pilotprojekt gestartet: Mit einem Mobility-One-Way-Auto fährt man ans Ziel, ohne es danach zurückbringen zu müssen. Ab sofort wird das Einweg-Fahrzeugangebot auf die Standorte Luzern und Basel ausgeweitet.

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Luzern und Basel für Mobility-One-Way attraktiv

«Von Stadt zu Stadt zu fahren und das Auto einfach stehen lassen, so funktioniert unser neues Angebot», sagt Mobility-Sprecher Patrick Eigenmann (35). «Dies war ein lang gehegter Kundenwunsch, dem wir nun gerne nachkommen.» So wolle etwa ein Kunde zum Beispiel zu einer Party nach Zürich fahren und für die Heimfahrt den öffentlichen Verkehr nützen. «Für solche Situationen ist Mobility-One-Way wie geschaffen», so Eigenmann. Bislang gabs das Angebot nur in Zürich und Bern. «Aus Gesprächen mit One-Way-Nutzern hat sich herauskristallisiert, dass grössere Städte wie Luzern und Basel ebenfalls attraktiv sind.»

Um die Verfügbarkeit garantieren zu können hat die Genossenschaft ihre Mobility-One-Way-Flotte von drei auf total acht Autos aufgestockt. «Diese sind mit einem speziellen One-Way-Logo gekennzeichnet und stehen auf separaten Parkplätzen direkt neben den normalen Mobility-Fahrzeugen», sagt Eigenmann. Ab sofort stehen am Bahnhof Luzern zwei One-Way-Autos und am Bahnhof Basel an der Solothurnstrasse eines dieser Fahrzeuge. Eigenmann: «Weil die Autos von Ort zu Ort zirkulieren, kann sich die Anzahl der One-Way-Fahrzeuge an einem Standort stündlich verändern.»

Buchung läuft telefonisch ab

«Bestehende Kunden haben auf das neue System freien Zugriff. Das One-Way-Auto wird einfach per Anruf bei unserem Dienstleistungscenter gebucht», so Eigenmann. Bislang sei die Reservation nicht per App möglich, da es sich um einen Pilotversuch handele. «Bei der Reservierung brauchen wir lediglich den Zielort und die Reservations-Endzeit als Angabe. Auch Buchungen über mehrere Tage hinweg sind möglich.» Genutzt werden kann das Angebot zurzeit nur zwischen den One-Way-Standorten.

Für eine One-Way-Fahrt wird eine Pauschale von 29 Franken verrechnet. Die weiteren Gebühren ergeben sich aus den Mobility-Tarifen der Kategorie Combi, die 3.20 Franken pro Stunde sowie 72 Rappen pro Kilometer betragen. Die Testphase dauere noch bis Ende Jahr an. «Wenn Mobility-One-Way bei den Kunden gut ankommt, können wir uns vorstellen, es nahtlos in unser Angebot zu integrieren und weiter auszubauen», sagt Eigenmann.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Horst Hrubesch am 10.10.2016 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Teuer

    Das sind das BS - ZH gute 100.-- Oneway! Lohnt sich auch nur, wenn man mindestens zu viert ist.

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  • Der mit den Ideen am 10.10.2016 20:42 Report Diesen Beitrag melden

    Kleinere städte wären interessant...

    Echt gut wäre zb ein angebot von zb. Oneway ab uster's kleinen mobilitystandplätzen an den flughafen zürich. So müsste man nicht chf 105.- für 12min taxi (!) bezahlen für sehr frühe abflüge, die mit öffis nicht zu erreichen sind. Nur mal so eine idee. Denke das wäre rund um viele ballungsräume eine gute idee, denn dann würde das onewayangebot mal richtig sinn machen

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  • GM am 10.10.2016 20:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehe Streit

    Also wenn ich dieses rote One-Way Auto sehe ist mir klar:"Da ist einer zu hause abgehauen und will nicht mehr zurück".

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mobility Pionier am 12.10.2016 12:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorteil für Mobility-Driver

    Klar, Mobility-Fahrer fahren schlecht, aber die gute Nachricht ist, dass alle anderen aus Angst um ihr Auto breiwillig Platz machen ;-)

  • fredi gurtner am 11.10.2016 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Von Stadt zu Stadt mit Mobility

    Finde ich gut. Es gibt doch berufliche Leute, welche normal mit dem ÖV unterwegs sind,jedoch manchmal etwas von A nach B transportieren müssen(wollen). Das ist das richtige Transportmittel für den Augenblick. Sollte durch die ganze Schweiz gelingen, Stationen zu errichten

  • Vanessa am 11.10.2016 11:05 Report Diesen Beitrag melden

    Nein Danke

    Ein eigenes Auto ist nicht viel teurer, als dieser Mobility Seich. Wer das Geld nicht hat, soll lieber lernen wie man mit Geld umgeht.

    • laura am 11.10.2016 18:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Vanessa

      aaach vanessa. einfach nicht kommentieren wenn man keine ahnung hat. parkplatz in luzern ist 200 franken + versicherung + steuer. wenn man das auto einmal pro woche braucht. lohnt sich das allemal. es soll leute geben die gehen mit dem gesparten gerne in die ferien, so wie ich.

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  • Jasenoster am 11.10.2016 09:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fahrroutine so la la

    Eine gute Sache. Doch mir fällt (leider) auch immer wieder auf, dass so einige der Mobility Fahrer des Fahrens nicht so mächtig sind... Zuwenig Fahrroutine die sich zuweilen als sehr gefährlich herausstellt. Nicht alle wohl bemerkt! Aber immer wieder.

  • Lilu am 11.10.2016 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so Mobility :-)

    Coole Sache ! ein super Unternehmen mit ökologischem Denken... Top