05. April 2005 17:09; Akt: 05.04.2005 17:13 Print

Pilatus mit 6,4 Prozent mehr Umsatz

Die Pilatus Flugzeugwerke haben ihren Umsatz im letzten Jahr um 6,4 Prozent auf 463,7 Millionen Franken gesteigert. Das Jahr 2005 hat erfolgversprechend begonnen.

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Im Jahr 2004 konnte das Betriebsergebnis von 5 auf 7 Mio. Fr. verbessert werden, wie das Stanser Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte. Der tiefe Dollarkurs habe die Margen aber verringert und das Ergebnis «deutlich» geschmälert.

Negativ hätten sich auch stark gestiegene Rohmaterialpreise ausgewirkt. Pilatus führt die Preissteigerungen auf die Belebung der Flugzeugindustrie zurück.

83 Flugzeuge verkauft

Im letzten Jahr seien insgesamt 83 Flugzeuge verkauft worden. Fast die Hälfte des Umsatzes wurden in den USA generiert, gefolgt von Europa mit rund 37 Prozent und Asien, Australien und Afrika mit je rund 5 Prozent.

In der Geschäftseinheit General Aviation, welche rund 275 Mio. Fr. umsetzte, konnte zehn Jahre nach der Einführung das 500. Flugzeug des Typs PC-12 ausgeliefert werden. Mit 71 verkauften Business-Flugzeugen im letzten Jahr habe Pilatus einen Marktanteil von 22 Prozent, hiess es weiter.

PC-21 in ein bis zwei Jahren auf dem Markt

Bei der für die Ausbildung von Militärpiloten konzipierten PC-21 sei der Markteintritt für 2006/07 geplant. Im Dezember hatte Pilatus das Typenzertifikat bekommen. Trotz des tragischen Unfalls vom 13. Januar 2005, bei dem der Testpilot umkam, stehe der Serienproduktion nichts im Weg, hiess es weiter.

Im Geschäftsbereich Government Aviation wurden im Berichtsjahr 14 Trainingsflugzeuge vom Typ PC-9 M ausgeliefert. Acht gingen nach Irland und sechs nach Bulgarien.

Das Jahr 2005 habe erfolgversprechend begonnen, schreibt Pilatus. Die 122 Bestelleingänge für PC-12 bedeuteten einen neuen Rekord und eine Kapazitätsauslastung von mehr als einem Jahr. Auch das After-Sales-Geschäft wachse derzeit im zweistelligen Prozentbereich. Kapazitäten und Pläne seien auf einen wachsenden Ausstoss angelegt.

(sda)