Luzern

06. Februar 2019 17:56; Akt: 06.02.2019 18:59 Print

Polizei warnt Fasnächtler vor illegalen Waffen

Jäger, Cowboys, oder Polizisten: An der Fasnacht gehören Waffen für viele zu solchen Sujets dazu. Doch die echte Polizei warnt nun davon, an der Fasnacht unerlaubte Waffen zu tragen.

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Mit einer Waffe an die Fasnacht zu gehen kann böse Folgen haben, wie die Luzerner Polizei am Mittwoch warnte: «Immer wieder wird festgestellt, dass an Fasnachtsanlässen Waffen wie Softair-, Schreckschuss- und Imitationswaffen getragen werden. Es ist gemäss Waffengesetz verboten, solche Waffen zu tragen, und kann zu einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft führen.» Sie empfehle deshalb, keine solchen Waffen an die Fasnacht mitzunehmen. «Das Tragen solcher Waffen in der Öffentlichkeit ist verboten. Das gilt auch während der Fasnacht.»

Warnung an Cowboys und SWAT-Mitglieder

Bereits läuft im ganzen Kantonsgebiet die Vorfasnacht auf Hochtouren, an vielen Orten gibt es etwa Fasnachtsbälle. Als konkrete Beispiele von potenziellen Waffenträgern an der Fasnacht nennt die Luzerner Polizei «Cowboys, Jäger, Ranger, oder SWAT-Mitglieder».

Erlaubt seien nur Gegenstände, die auf den ersten Blick als Spielzeugwaffen erkennbar oder transparent sind. In der Bilderstrecke oben sehen Sie Beispiele erlaubter und verbotener Waffen.

Die Luzerner Polizei werde während der Fasnachtszeit zwar keine Spezialkontrollen wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz durchführen. «Werden aber im Rahmen der verstärkten Präsenz strafbare Handlungen festgestellt, müssen die Beteiligten mit einer Anzeige an die zuständige Staatsanwaltschaft rechnen.»

Der Sprecher des Lozärner Fasnachtskomitees (LFK), Peti Federer, sagt: «Natürlich setzen wir uns an der Fasnacht nicht über die Gesetzgebung hinweg.» Er wünsche sich von der Polizei in dieser Frage Verhältnismässigkeit.

(mme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sere am 06.02.2019 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mal nachschauen

    so viel ich weiss fallen langschwerter, hellebarden, speere und atom bomben nicht unters schweizerische waffengesetz. viel spass

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  • L. Castro am 06.02.2019 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig aber war

    So weit sind wir schon es ist Himmel traurig wie sich alles entwickelt

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  • guguseliresli am 06.02.2019 18:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    - -

    transparente waffen ? auch die aus dem 3D drucker ?

Die neusten Leser-Kommentare

  • dani am 28.02.2019 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Brüssel fragen

    Fragt doch gleich Brüssel ob unsere Fasnacht überhaupt EU-konform ist und ob man sie evtl. verbieten müsste.

  • cph4 am 07.02.2019 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    nicht cool ...

    Mal ehrlich: wenn jemand mit einer Imitationswaffe herumlaufen würde, hätte ich auch Angst. Man weiss ja nicht ob sie echt ist oder nicht. Und angesichts der vielen Attentate durch Religionsfanatiker sollten wirklich nur eindeutig als Spielzeugwaffen erkennbare "Waffen" in der Öffentlichkeit zugelassen sein.

    • Valiant Thor am 07.02.2019 08:59 Report Diesen Beitrag melden

      nur so nebenbei

      man kann auch echte Waffen orangefarben anmalen ;-)

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  • Herr Question am 07.02.2019 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Und wie siehts mit Steinschlosspistolen und Musketen aus? Kann man da wenigstens ein Auge zudrücken?

  • Normalo am 07.02.2019 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man darüber nachdenkt

    Terroristen/Amokläufer bemerkt man erst wenn sie losballern. Läuft jemand offen, unversteckt mit der Waffe herum passiert nichts. Sieht man an jedem Feldschiessen, hunderte echte Gewehre liegen rum, Besitzer oft stark alkoholisiert, keine Toten. Auch wenn man mit dem Töff ans Obligatorische geht, mit dem Sturmgewehr auf dem Rücken. Heute ein Verbrechen. Schon klar dass man der Polizei helfen und keine Waffen allgemein im Alltag sehen will. Auch völlig OK wenn man die Dinger nicht an Fasnacht sehen will. Nur; Der normale Bürger ist nicht das Problem und wird trotzdem immer mehr eingeschränkt.

  • Pendler am 07.02.2019 06:10 Report Diesen Beitrag melden

    Nüt ztue oder was?

    Jetzt hammern die Luzerner Schmierlätz immer, dass sie zuviel zu tun hätten und dann lese ich sowas! Offenbar gibt es immer noch virl zu viele überzählige Uniformierte. Da könnte man getrost der Hälfte des Korps kündigen. Das würde auch der Staatskasse helfen.

    • Kopfschüttler am 07.02.2019 08:21 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Ahnung

      ...haben sie. Meine Güte. Hauptsache gemotzt, gratuliere.

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