Luzern

27. März 2011 22:59; Akt: 27.03.2011 22:43 Print

Problemschüler immer jünger

Schon die Kleinsten sorgen für Ärger: Besonders das Luzerner Primarschulhaus St. Karli hat mit verhaltensauffälligen Kindern zu kämpfen.

Fehler gesehen?

«Es gibt Sieben-, Achtjährige, die regelmässig ausrasten», sagt Schulleiterin Marianne Zaccaria gegenüber der «Zen­tralschweiz am Sonntag». Vor einigen Wochen musste gar ein Zweitklässler der Schule verwiesen werden. Selbst in Kindergärten kommt es zu brenzligen Situationen. Laut Zaccaria hätten sich gar Kindergärtner im Schulhaus auf den Fenstersims gestellt und gedroht ­hinunterzuspringen, «nur um die Lehrperson zu provozieren.» Die Gründe, weshalb Kinder verhaltensauffällig werden, sieht Zaccaria zu Hause: «Die meisten Problemschüler stammen aus zerrütteten Verhältnissen.» Es gebe auch Eltern, die sich einfach nicht um die Erziehung ihrer Kinder kümmern würden, so Zaccaria.

(mer)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marie-Gabriel am 28.03.2011 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Hilft den Kinder!

    Jedes Kind welches sich im Kindergarten und in der Schule geliebt fühlt, verhält sich normal. Wenn man aber nur ein schwieriges Kind ist, dann geht der Wahnsinn weiter. Also schenkt den Kinder liebe. Ein persönliches und liebevolles Gespräch. Macht einen Kreis und bespricht mit der ganzen Klasse, wie man dem störenden Kind helfen kann. Lehrer die keine Ahnung haben, werden das nicht können, aber dann wäre da vielleicht jemand aus der Gemeinde, der/die eine Hochbegabung im Umgang mit Kinder hat und das regeln könnte. Es gibt auch genug gestörte Erwachsene und somit auch gestörte Kinder. Hilfe!

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  • Monika am 28.03.2011 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ganztags Kindergarten + Schulen fördern

    Eltern haben die Erziehung ihrer Kinder nicht mehr im Griff, also soll der Staat die Erziehung übernehmen, und die Eltern sollten, je nach Einkommen einen Jahresbeitrag leisten.

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  • Susanne am 28.03.2011 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Viele Ursachen!

    In jeder Klasse hats auch ca. 2 ADHS/h.POS Kinder, welche eine Lehrerin austesten. Einerseits sind viele Lehrerinnen zuwenig standfest, anderseits kommen heute auch vermehrt Scheidungs- und Ausländerkinder dazu, welche mehr Probleme machen. Als Eltern eines damalig extremen hyperaktiven POS-Kindes mussten wir gegen die Vorurteile der verrütteten Familienverhältnisse und den Stempel des unerzogenen Saugoofs wehren. Auffälliger weise waren starke Lehrpersonen tragfähig für einen solchen Jungen. Nun, gerade der starke familiäre Rahmen hat vieles möglich gemacht (gute Matura, zwei Ausbildungen..)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Reform 91 am 29.03.2011 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    ADS/ADHS

    Gerade bei Kindergärtner und in der Unterstufe ist es enorm wichtig - Abklärungen im Umfeld von ADHS zu tätigen. Es ist zu einfach - den Sündenbock von der Schulleitung zu den Eltern zu verschieben. Fallen diese Kinder durch alle sozialen Netze - so entsteht hier der Nachschub für den Massnahmen und Strafvollzug.

  • Pascal B. am 28.03.2011 18:02 Report Diesen Beitrag melden

    Papa macht das genau so...

    Wie sollen sich die Kinder anderst verhalten, wenn Ihnen die Eltern ein schlechtes Vorbild sind.... Das fängt doch damit an, dass es jeden Morgen vor Schulbeginn eine kleines Tuning-Treffen der neusten BMW, Mercedes etc vor den Schulhäusern gibt, weil die kleinen vor die Schule gefahren werden. Soziales verhalten lernt man doch auch auf dem Schulweg, indem man zu seinen Klassenkameraden steht und den weg gemeinsam zu Fuss auf sich nimmt! Wie sollen die Kids das lernen, wenn jeden Tag das Privat Taxi zur Schule fährt...

  • Marie-Gabriel am 28.03.2011 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Hilft den Kinder!

    Jedes Kind welches sich im Kindergarten und in der Schule geliebt fühlt, verhält sich normal. Wenn man aber nur ein schwieriges Kind ist, dann geht der Wahnsinn weiter. Also schenkt den Kinder liebe. Ein persönliches und liebevolles Gespräch. Macht einen Kreis und bespricht mit der ganzen Klasse, wie man dem störenden Kind helfen kann. Lehrer die keine Ahnung haben, werden das nicht können, aber dann wäre da vielleicht jemand aus der Gemeinde, der/die eine Hochbegabung im Umgang mit Kinder hat und das regeln könnte. Es gibt auch genug gestörte Erwachsene und somit auch gestörte Kinder. Hilfe!

    • Eremit am 28.03.2011 21:14 Report Diesen Beitrag melden

      Nächstenliebe

      Schön Worte von Marie-Gabriel. Bei dem meisten Kinder bin ich auch der Ansicht, dass sie "einfache" das Gefühl brauchen geliebt zu werden. Leider gibt es heute auch viele Kinder welche die Grenzen austesten nach dem Prinzip "geliebt werde ich eh auch wenn ich destruktiv bin". Da helfen dann wohl nur noch harte Sanktionen oder ein höchst berührender Appell an die Nächstenliebe beim Kind.

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  • Monika am 28.03.2011 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ganztags Kindergarten + Schulen fördern

    Eltern haben die Erziehung ihrer Kinder nicht mehr im Griff, also soll der Staat die Erziehung übernehmen, und die Eltern sollten, je nach Einkommen einen Jahresbeitrag leisten.

    • Cecill meier am 28.03.2011 17:53 Report Diesen Beitrag melden

      Ganztags Kindergarten+ Schulen

      ist das das resultat Karriere und Familie.eltern sollten sich entscheiden zwischen Karierre oder Familie so hätten die Kinder ein geordnetes Familien Leben,und ncit abgestossen an andere Leute. das würde sicher besser werden.Aber Kinder brauchen Zeit und Liebe.

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  • Susanne am 28.03.2011 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Viele Ursachen!

    In jeder Klasse hats auch ca. 2 ADHS/h.POS Kinder, welche eine Lehrerin austesten. Einerseits sind viele Lehrerinnen zuwenig standfest, anderseits kommen heute auch vermehrt Scheidungs- und Ausländerkinder dazu, welche mehr Probleme machen. Als Eltern eines damalig extremen hyperaktiven POS-Kindes mussten wir gegen die Vorurteile der verrütteten Familienverhältnisse und den Stempel des unerzogenen Saugoofs wehren. Auffälliger weise waren starke Lehrpersonen tragfähig für einen solchen Jungen. Nun, gerade der starke familiäre Rahmen hat vieles möglich gemacht (gute Matura, zwei Ausbildungen..)

    • Eremit am 28.03.2011 21:17 Report Diesen Beitrag melden

      Lehrerinnen

      Der Artikel wirkt wie als müsste man mal beim Büro für Gleichstellung vorstellig werden und Gleichberechtigung bei den Primarlehrern einfordern. 80% deren sind Lehrerinnen.

    • Reform91@gmx.ch am 29.03.2011 07:58 Report Diesen Beitrag melden

      Strrukturen zur richtigen Zeit!

      Ihr Kommentar trifft einen Kern der Problematik. Hier einen kleinen Hinweis. Die deutsche Wissenschaft beweisst, dass an die 35% der Inhaftierten (in Deutschland) durch ein ADHS betroffen sind. In der Schweiz ist ADHS bei Erwachsenen nicht nur im Strafvollzug - sondern auch in der sog. Freiheit leider immer noch ein Fremdwort. Zu lange hat man "dier Mär" aufrecht gehalten, dass Kinder bei und nach der Pubertät aus dem ADS/ADHS heraus wachsen. Und nun kommt die Psychiaterie und spricht von einer Persönlichkeitsstörung. (ICD 10).

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