Luzern

17. Februar 2020 15:30; Akt: 17.02.2020 15:30 Print

Rote Ampel beendet Raser-Rennen

Am frühen Samstagmorgen haben sich zwei Autofahrer ein Rennen durch die Stadt Luzern geliefert. Nach kurzer Flucht wurden sie von der Polizei gestoppt.

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Zwei Männer haben sich in der Nacht auf Samstag ein Autorennen durch die Stadt Luzern geliefert. Wie die Luzerner Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, fuhren die beiden gegen 0.20 Uhr mit massiv überhöhter Geschwindigkeit in einem Porsche Cayenne Turbo und einem BMW 535d über die Seebrücke, wo sie der Polizei auffielen.

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Im Bahnhofsbereich versuchte eine Polizeistreife die beiden Raser per Lichtsignal zum Anhalten zu bewegen, wie der Kommunikationsverantwortliche der Staatsanwaltschaft, Simon Kopp, gegenüber 20 Minuten ausführt. Die Fahrer hätten die Polizei ignoriert und ihr Rennen weiter in Richtung Pilatusplatz fortgesetzt. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Auf der Flucht sei der BWM für ein Überholmanöver auf eine Busspur ausgewichen, so Kopp weiter.

Alkohol im Spiel

Am Pilatusplatz nahm die Verfolgungsjagd ein abruptes Ende. Durch eine rote Ampel waren die Raser gezwungen anzuhalten. Die Polizisten ergriffen diese Möglichkeit, um die Fluchtfahrer zu stoppen und festzunehmen. Bei den beschuldigten Lenkern handelt es sich um zwei Männer im Alter von 22 und 27 Jahren. Sie stammen aus dem Kosovo und der Schweiz. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann aus dem Kosovo mit 0,68 Promille alkoholisiert war, wie die Staatsanwaltschaft schreibt. Die beiden Autos wurden im Auftrag der Behörde beschlagnahmt.

Die Luzerner Polizei sucht nun Zeugen, die das mutmassliche Autorennen beobachtet oder gar gefilmt haben. «Momentan laufen noch die Ermittlungen. Die eingesetzte Patrouille der Polizei konnte das genaue Tempo der Fahrer nicht messen. In einem guten Videoausschnitt wäre es aber möglich, die Geschwindigkeit der Autos zu ermitteln», sagt Kopp.

(scl/nke)