Sattel SZ

27. März 2011 23:02; Akt: 27.03.2011 22:37 Print

Schächter tyrannisieren Veterinäramt

von Rahel Schnüriger - Die als «Schächter von Sattel» bekannt gewordenen Gebrüder Schmidig halten das Veterinäramt weiterhin auf Trab: Sie zeigen Tierhalter an und sorgen so für happig Mehrarbeit.

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Die Gebrüder Schmidig (hier Markus und Guido) halten mit Anzeigen das Veterinäramt auf Trab.

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Die Sattler Gebrüder Markus, Guido und Franz Schmidig haben ein neues Hobby: In unregelmässigen Abständen zeigen sie beim Veterinäramt oder Bezirksgericht Dutzende von Tierhaltern an, wie Josef Risi, Kantonstierarzt der Urkantone, auf Anfrage bestätigte. Für das Veterinäramt bedeutet das vor allem mehr Arbeit: «Wir sind verpflichtet, bei den angezeigten Personen die Tierhaltung zu überprüfen», so Risi. Meistens komme dabei nur heraus, dass die Anzeigen unberechtigt waren. Als Gründe für die Anzeigen würden die Brüder die ganze Palette des Tierschutzgesetzes ausschöpfen. «Das geht von verwahrlosten Schafen über Kühe, die nicht richtig gehalten werden sollen, bis zu scheinbar nachlässigen Metzgern», so Risi. Frustrierend für die Angezeigten: Wer nicht vor Gericht geht, erfährt nie, wer ihn angezeigt hat.

Die Brüder dementierten
die Vorwürfe: «Wahrscheinlich stammen die An­zeigen von anderen Leuten, die unseren Namen missbrauchen», vermutet Franz Schmidig. Schmidigs hatten Ende 2009 für Wirbel gesorgt, weil sie illegal Schafe geschächtet haben sollen. Nachdem ihnen das ­Veterinäramt ein generelles Tierhalteverbot wegen tierquälerischer Handlungen auferlegt hatte, schworen sie Rache.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel am 28.03.2011 22:56 Report Diesen Beitrag melden

    Gegenanzeige wegen Verleumdung

    Wenn ich zu Unrecht angezeigt würde, dann würde ich das mit einer Gegenanzeige wegen Verleumdung beantworten. Das ist Mühsam aber der einzige Weg dem Einhalt zu gebieten.

  • gelöscht am 28.03.2011 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    gelöscht

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  • denk-mal am 28.03.2011 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    ach nein!

    jööö, so richtig gepflegte härzige Typen: adrett, herausgeputzt und ordentlich

Die neusten Leser-Kommentare

  • Daniel am 28.03.2011 22:56 Report Diesen Beitrag melden

    Gegenanzeige wegen Verleumdung

    Wenn ich zu Unrecht angezeigt würde, dann würde ich das mit einer Gegenanzeige wegen Verleumdung beantworten. Das ist Mühsam aber der einzige Weg dem Einhalt zu gebieten.

  • denk-mal am 28.03.2011 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    ach nein!

    jööö, so richtig gepflegte härzige Typen: adrett, herausgeputzt und ordentlich

  • wenzin am 28.03.2011 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Liebe Pozilei

    dann verlangt doch, dass die Anzeigen bei Euch auf dem Posten persönlich aufgegeben werden. Kann man denn wirklich so ideenlos sein? Und wenn sich diese Anzeigen dann als unwahr erweisen, stellt den betreffenden den Aufwand in Rechnung. Können sie nicht bezahlen: Pfändung von Haus und Hof.

    • Bob Bob am 28.03.2011 21:37 Report Diesen Beitrag melden

      Offizialdelikte...

      müssen immer verfolgt werden. Somit ist ihre Lösung untauglich.

    • Oliver am 29.03.2011 11:27 Report Diesen Beitrag melden

      Pozilei? Veterintäramt!

      Die Polizei hat damit doch noch gar nichts zu tun? Die kommt erst zum Zug, wenn die Gebrüder Schmidig (oder diejenigen die sie anzeigen) dem Veterinäramt den Zutritt zum Betrieb verwehren!

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  • gelöscht am 28.03.2011 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    gelöscht

    • Normalo am 28.03.2011 09:52 Report Diesen Beitrag melden

      Tiere sind keine Sachen

      Finden sie schächten lustig? Man sollte es auch nicht importieren dürfen, wem's nicht passt sollte unser Land verlassen.

    • muster hans am 28.03.2011 10:56 Report Diesen Beitrag melden

      iu iu

      nicht irgendwie, sondern nach Regeln!

    • Felix Müller am 28.03.2011 10:57 Report Diesen Beitrag melden

      Heuchlerisch

      Industrielle Massentierhaltung ist das grössere Übel. Wenn man das Schächten verbietet, sollte man bitteschön auch konsequent gegen andere Arten der Tierquälerei sein.. oder geht es am Schluss gar nicht um das Wohlbefinden des Tieres?

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