Finderlohn erhöht

20. Juli 2019 15:30; Akt: 20.07.2019 19:20 Print

Schicksal von Dobler und Askira berührt die Herzen

von Daniela Gigor - Das Verschwinden einer Hündin aus einer Wohnung in Luzern schlägt hohe Wellen. Leser haben sich spontan gemeldet und die Summe des Finderlohns erhöht.

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Das Schicksal der vierjährigen Hündin Askira, die aus einer unverschlossenen Wohnung in Luzern verschwand, und die schlechte Stimmungslage ihres Besitzers Oli Dobler (48) berührt die Herzen der Leser von 20 Minuten. Spontan haben sich einige Personen gemeldet, die den Finderlohn erhöhen wollen.

So etwa Petra Liechti aus Luzern, die 400 Franken spendet. Sie sagt: «Ich erhöhe den Finderlohn, weil ich Oli und Askira persönlich kenne und weiss wie wichtig es für Oli ist, dass er seine Hündin zurück bekommt, weil er alles für sie macht, damit es ihr gut geht.»

Total 1700 Franken Finderlohn - Dobler zutiefst berührt

«Ich wäre glücklich für Dobler, wenn das Ende gut ausgehen würde», sagt eine Hundehalterin aus Zofingen. Sie könne sich nicht vorstellen, was sie in seiner Situation machen würde. Sie will 200 Franken spenden: «Wenn man diesen Artikel liest, fühlt man sich einfach hilflos. Diese Spende ist die einzige Möglichkeit, um Dobler auf der Suche nach seinem Hund zu unterstützen.»

Eine Leserin aus Hägendorf (SO) hat 100 Franken zugesichert. Mit 300 Franken greift ein Mann aus Nebikon in die Tasche. Bereits am Freitag hat eine weitere Leserin eine Spende über 200 Franken zugesichert. Damit beläuft sich der aktuelle Stand des Finderlohns auf insgesamt 1700 Franken.

«Ich bin zutiefst berührt über diese grosse Anteilnahme und über das grosse Mitgefühl sowie die vielen Spenden der Leser», sagt Dobler. Trotz der unerwarteten Unterstützung fehlt Dobler zu seinem Glück noch immer seine geliebte, vermisste Hündin Askira.