Kehrsiten NW

23. Juli 2014 10:03; Akt: 23.07.2014 10:03 Print

Sicherungsmassnahmen aufwändiger als geplant

Die Felssicherung bei der Kehrsitenstrasse dauert länger als geplant. Das Gestein ist stärker verwittert als angenommen, deshalb sind umfangreichere Sicherungsmassnahmen nötig.

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Die Kehrsitenstrasse musste bereits 2009 nach einem Felssturz gesperrt werden. (Bild: Keystone/urs Flueeler)

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Wie die Baudirektion Nidwalden am Mittwoch mitteilte, können die Arbeiten nicht schon Anfang August abgeschlossen werden.

Zwischen Stansstad und Kehrsiten drohte ein 17 Meter hoher und 720 Tonnen schwerer Felsturm auf die Strasse zu stürzen. Der gefährlichste Teil des Turms bei der Fischeregg ist aber inzwischen abgebaut.

Probleme bereitet aber der Fuss des Felsturmes. Diese stark zerrissene Zone ist gemäss Mitteilung tiefgründiger verwittert als angenommen. Deshalb werden umfangreichere Sicherungsmassnahmen nötig als vorgesehen. Diese wirken sich auch auf den Fahrplan der Bauarbeiten aus.

Rückbauarbeiten Ende September

Während den Sicherungsarbeiten wird der Verkehr auf der Kehrsitenstrasse durch einen Schutztunnel geführt, der Ende April/Anfang Mai eigens errichtet worden war. Geplant war, den Tunnel zwischen dem 4. und 8. August abzubauen. Diese Arbeiten werden nun auf die Woche vom 29. September bis 3. Oktober verschoben.

Während des Rückbaus des Tunnels wird die Kehrsitenstrasse komplett gesperrt. Für den Personenverkehr wird ein Schiff im Stundentakt Kehrsiten mit Stansstad verbinden. Zudem zirkuliert fünf Mal täglich ein Lastschiff. Dasselbe Regime hatte bereits beim Aufbau des Tunnels gegolten.

(sda)