Nach Unfall

25. März 2011 09:38; Akt: 25.03.2011 16:19 Print

Stau, Stau, Stau auf Zuger Verkehrsachsen

Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn A4 herrscht auf den Zentralschweizer Strassen das Chaos. Aber jetzt ist Besserung in Sicht.

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Auf der A4 zwischen Rütihof und Cham kam es heute früh zu einem spektakulären Unfall. Beteiligt waren ein Lastwagen und zwei Fahrzeuge. Danach kam es zum Verkehrschaos, das bis in den Nachmittag andauerte. Wie die Kantonspolizei Zug mitteilt, ist die Autobahn in Richtung Luzern und in Richtung Zürich mittlerweile aber wieder offen.

Auf den Zentralschweizer Strassen herrschte heute das nackte Chaos. Zeitweise standen die Fahrzeuge
von Affoltern a. A. (ZH) bis nach Luzern still. Der Autobahnabschnitt zwischen Rütihof und Cham war zuvor in beide Richtungen
gesperrt. Ebenfalls gesperrt war die Holzhäusernstrasse unterhalb der Autobahn. In Folge des Unfalls staute sich der Verkehr auch auf den verschiedenen Verkehrsachsen.

Betroffen waren die A14 von Luzern in Richtung Zug, die A4 von Affoltern am Albis bis zur Abzweigung Rütihof, sowie die Hauptstrassen rund um die Unfallstelle. Auch auf der Strasse zwischen Arth und Zug ist mit Verkehrsüberlastungen zu rechnen.

«Grosses Glück» gehabt

Ursache des Megastaus war ein spektakulärer Unfall: Um 5 Uhr war ein mit Gemüse beladener Lastwagen, der von Zürich Richtung Luzern unterwegs war, bei einer Baustelle ins Schlingern geraten, wie Marcel Schlatter, Sprecher der Zuger Polizei, auf Anfrage sagte. Der Coop-Lastwagen durchbrach die provisorischen Abschrankungen, geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit zwei entgegenkommenden Autos kollidierte.

Der Lastwagen kippte auf die Seite und blieb über der unter der Autobahn durchführenden Holzhäusernstrasse hängen. Schlatter sprach von «grossem Glück». «Der Transporter hätte ebenso gut auf die Holzhäusernstrasse fallen können».

Laut ersten Angaben der Zuger Polizei gab es drei Verletzte. Den genauen Unfallhergang klärt die Polizei ab, wie sie gegenüber 20 Minuten Online festhält. Der Sachschaden beläuft sich auf eine halbe Million Franken.

Der Unfallwagen wird abtransportiert:

(Video: Leser-Reporter)

(kub/aeg/sda)