Luzern

04. Dezember 2011 22:55; Akt: 04.12.2011 20:00 Print

Studenten forschten für LKW-Riesen

von Stefanie Nopper - Studenten der Hochschule Luzern haben im Auftrag der Daimler AG Marktforschung für LKW-Zubehör gemacht. Am Freitag stellten sie ihre Resultate in Stuttgart vor.

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Die Studenten Jessica Rümmele und Dino Fodolovic haben den Verkauf von LKW-Zubehörteilen untersucht. Foto: nop

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Ob Mikrowellen, Fussmatten oder Edelstahlradkappen: LKW-Zubehör von Daimler findet in der Schweiz einen viel höheren Absatz als in Deutschland. Dieses Phänomen haben 23 Studenten der Hochschule Luzern im Auftrag des deutschen Unternehmens untersucht. Hierfür befragten die Kommunikations- und Marketingstudenten Zubehör-Verkäufer an je 21 Verkaufsstandorten in Deutschland und der Schweiz.

Die Resultate der Studie stellten die Studenten am Freitag im Daimler-Hauptsitz in Stuttgart vor. Ihre Erkenntnisse: «Schweizer Verkäufer bieten aktiver Zubehörteile an und verkaufen dadurch auch mehr», so Student Dino Fodolovic. Der höhere Absatz liege aber auch daran, dass Schweizer Chauffeure mehr Mitspracherecht beim Kauf des LKW-Zubehörs hätten. Und: «In der Schweiz sind Zubehörteile bereits in der Offerte inbegriffen.»

Gemäss Jörg Hilber, dem leitenden Dozenten, zeigten sich die Daimler-Manager bei der Präsentation überrascht. «Diese Gründe waren ihnen offenbar so nicht bewusst.» Für die Hochschule sei der Auftrag ­damit beendet. Hilber: «Natürlich hoffen wir, dass unsere Empfehlungen vom Unternehmen umgesetzt werden.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patrick am 05.12.2011 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Forschen? eher recherchieren

    Das ist nun wirklich nichts neues, dass der Schweizer Markt besser ausgestattete Produkte verlangt. Kosumenten haben höhere Ansprüche und mehr Kapital zur verfügung und die Firmen wissen das auch längst. Die beste Marketingstrategie nützt nichts wenn der Konsument sich das Produkt nicht leisten kann.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Patrick am 05.12.2011 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Forschen? eher recherchieren

    Das ist nun wirklich nichts neues, dass der Schweizer Markt besser ausgestattete Produkte verlangt. Kosumenten haben höhere Ansprüche und mehr Kapital zur verfügung und die Firmen wissen das auch längst. Die beste Marketingstrategie nützt nichts wenn der Konsument sich das Produkt nicht leisten kann.

    • Marketingfritz am 05.12.2011 11:05 Report Diesen Beitrag melden

      Marketingstrategie...

      Mit der besten Marketingstrategie bringt man die Kunden dazu, dass sie es sich eben leisten wollen ;) Was meinst du warum immer noch so viele überteuerte I-Phones verkauft werden? Weil es nichts besseres gibt? Nein, weil Apple es geschafft hat, die Kunden dafür zu begeistern...

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