Luzern

01. Februar 2011 22:16; Akt: 01.02.2011 21:05 Print

Unterstützung für Hakenkreuz-Haus

Das Hakenkreuz-Haus eines Architekturstudenten der Luzerner Hochschule hat bei Schweizer Juden für Unmut gesorgt – dafür haben viele Leser kein Verständnis.

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In einem Grossteil der rund hundert Kommentare aus 20 Minuten Online wird die Arbeit in Schutz genommen. «Langsam sollte man von dieser Hysterie wegkommen und die Geschichte ruhen lassen», schreibt etwa User Luzerner. «Hoffentlich lässt sich der Student nicht entmutigen und macht weiter an diesem guten Projekt.»

David A. wiederum hat für den Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund, der die Verwendung des Zeichens als «unsensibel» bezeichnete, kein Verständnis: «Wir Juden motzen sowieso bei jeder ­Gelegenheit (bin selber Jude). Ich finde das einfach über­trieben.» Der Student, der das Hakenkreuz-Projekt zeichnete, wollte sich gegenüber 20 Minuten nicht äussern.

(mfe)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Satt am 02.02.2011 00:07 Report Diesen Beitrag melden

    Revisionismus und Ignoranz

    Nur, weil der Typ selber Jude ist, ist das noch keine Rechtfertigung für sowas. Der tut das nur, um ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen, aber da gibt es auch andere möglichkeiten. Diese Aussagen zeugen von einem unglaublichen Geschichtrevisionismus. Aber ist ja nichts neues, dass Antisemiten und Leugnern wieder freie Hand gelassen wird. Ist ja schlieszlich 70 Jahre her, wen intressieren denn noch die paar Mio. Opfer? Kein Vergeben, kein Vergessen!

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  • Desiree Wipf am 03.02.2011 20:14 Report Diesen Beitrag melden

    was sind 70 Jahre??

    für eine solche barbarische Greueltat? Überleg mal, was geschehen ist? Vor NUR 70 Jahren.

  • Geschichtskenner am 02.02.2011 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Erst Denken, dann meckern!

    Das ist ein schönes, zweckmässiges Haus. Da würde ich gerne wohnen. Ausserdem sieht man den Grundriss nur auf dem Plan. Und das ganze Theater wegen dem Hakenkreuz hängt mir und vielen anderen schon lange zum Halse heraus. Die Geschichte war vor über 70 Jahren aktuell und sollte endlich in Ruhe gelassen werden. Wir haben heute wichtigere Probleme und wenn müsste der Davidsstern auch bekämpft werden, da die Juden darunter die Palästinenser genau so verfolgen wie Hitler sie verfolgt hat. Denkt auch mal darüber nach! Die Geschichte wiederholt sich, nur mit anderen Beteiligten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Desiree Wipf am 03.02.2011 20:14 Report Diesen Beitrag melden

    was sind 70 Jahre??

    für eine solche barbarische Greueltat? Überleg mal, was geschehen ist? Vor NUR 70 Jahren.

  • Geschichtskenner am 02.02.2011 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Erst Denken, dann meckern!

    Das ist ein schönes, zweckmässiges Haus. Da würde ich gerne wohnen. Ausserdem sieht man den Grundriss nur auf dem Plan. Und das ganze Theater wegen dem Hakenkreuz hängt mir und vielen anderen schon lange zum Halse heraus. Die Geschichte war vor über 70 Jahren aktuell und sollte endlich in Ruhe gelassen werden. Wir haben heute wichtigere Probleme und wenn müsste der Davidsstern auch bekämpft werden, da die Juden darunter die Palästinenser genau so verfolgen wie Hitler sie verfolgt hat. Denkt auch mal darüber nach! Die Geschichte wiederholt sich, nur mit anderen Beteiligten.

  • Peter Stutz, E. am 02.02.2011 07:47 Report Diesen Beitrag melden

    Jüdisches Gemotze

    Diesen Juden, der sich über das Gemotze selbst beschwert, würde ich gerne kennen lernen und zu einem Nachtessen einladen. Das ist mal ein ehrlicher Kommentar.

  • Hans Satt am 02.02.2011 00:07 Report Diesen Beitrag melden

    Revisionismus und Ignoranz

    Nur, weil der Typ selber Jude ist, ist das noch keine Rechtfertigung für sowas. Der tut das nur, um ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen, aber da gibt es auch andere möglichkeiten. Diese Aussagen zeugen von einem unglaublichen Geschichtrevisionismus. Aber ist ja nichts neues, dass Antisemiten und Leugnern wieder freie Hand gelassen wird. Ist ja schlieszlich 70 Jahre her, wen intressieren denn noch die paar Mio. Opfer? Kein Vergeben, kein Vergessen!

    • Thomas Sempach am 02.02.2011 21:10 Report Diesen Beitrag melden

      Geschichte für immer

      Jaja Hans satt, die Geschichte ist immer genauso, wie sie aufgeschrieben wurde. Aber die Sieger schreiben ja bekanntlich die Geschichte. Wird endlich mal Zeit, dass das ganze einmal RICHTIG untersucht und geforscht wird. Ist ja bisher verboten. Wovor haben die Angst???

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